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Herzschrittmacher

EPU: Die Elektro – physiologische Untersuchung des Herzens

EPU: Herzkatheter zur Untersuchung der Herz-Elektrik Herzkatheter werden meistens zur Darstellung der Herzkranzgefäße durchgeführt. Demgegenüber befasst sich die sogenannte elektrophysiologische Untersuchung, kurz EPU, mit der Elektrik des Herzens. Elektrophysiologische Untersuchung: Durchführung Über die rechte Leistenvene bringt man in der Regel mindestens 3 Katheter in das rechte Herz vor. Die Untersuchung erfolgt unter leicht sedierender Medikation …

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Wann ist Ihr Puls zu niedrig?

Ab wann ist der Puls niedrig? Einen zu langsamen Herzschlag nennen wir Bradykardie. Konkret ist dies definiert als eine Ruheherzfrequenz kleiner 50 Schläge/min, andere Definitionen setzen die Grenze kleiner 60 Schläge/min. Eine Bradykardie muss nicht unbedingt krankhaft sein. Zum Beispiel liegt die Ruheherzfrequenz des Neugeborenen bei ca. 140 Schläge/min, bei einem erwachsenen professionellen Ausdauersportler finden …

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Der implantierbare Loop Recorder

Herzrhythmusstörungen – EKG-Aufzeichnung enorm wichtig Herzrhythmusstörungen können episodenhaft auftreten, wir nennen dies dann paroxysmal. Oder sie treten stetig über einen längeren Zeitraum auf. In diesem Fall sprechen wir dann von permanenten Herzrhythmusstörungen. Wichtig für die Diagnostik und weitere Therapie ist, dass bei paroxysmalen Herzrhythmusstörungen diese im EKG aufgezeichnet und dokumentiert werden. Da Herzrhythmusstörungen beispielsweise nur …

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Baroreflex – Regelsystem für Blutdruck, Gehirn und Herz

Der Baroreflex – Schutzmechanismus vor zu viel Druck und Dehnung Ihr Herz-Kreislaufsystem ist ein hydraulisches System, welches wesentlich durch die physikalischen Größen Druck und Fluss bestimmt wird. Folglich dient das System wesentlich dem Transport, vor allen Dingen dem Zu- und Abtransport von Nähr- bzw. Abbaustoffen, dem Transport von Hormonsignalen und der Temperaturregulation. Allerdings muss das …

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1958: Eine neue Ära der Kardiologie beginnt

Der 8. Oktober 1958 war ein sehr wichtiger Tag für die Kardiologie: Der damals 43-jährige Arne Larsson (rechts im Bild) bekommt als erster Mensch einen Herzschrittmacher implantiert. Er litt unter einer Erregungsleitungsstörung im AV-Knoten mit Adam-Stokes-Anfälle, sein Herz stand zuvor mehrmals täglich still und mechanisches Herzversagen mit Todesfolge drohten. Entwickelt hat das rettende Gerät Prof. …

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Der AV-Knoten: lebenswichtiger Schutzengel

Der AV-Knoten ist sehr wichtig für eine gute Herzarbeit: Am Übergang von Vor- zur Hauptkammer gelegen, verzögert er dort die elektrische Erregungsüberleitung und schützt vor lebensbedrohlich hohen Pulsfrequenzen (z.B. bei Vorhofflimmern). Bestimmte Medikamente (z. B. Betablocker) oder auch Alterungsprozesse können seine Funktionsweise beeinflussen: Die Erregungsleitung kann zu stark verzögert sein oder auch Kammeraktionen können ausfallen …

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Herzkranke: Wann dürfen Sie Auto fahren – und wann nicht?

Nach operativen Eingriffen oder nach einem Bewusstseinsverlust sind Menschen mit Herzerkrankungen nur eingeschränkt in der Lage, Auto zu fahren. Vor allem gilt das, wenn sie einen implantierbaren Cardioverter-Defibrillator (=ICD) gegen potenziell tödliche Herzkammerrhythmusstörungen eingesetzt bekommen haben. Wieder fahrtauglich sind Privatkraftfahrer, wenn sie nach Eingriffen bzw. Ereignissen folgende Zeiträume als Fahrpause einhalten: stabile koronare Herzerkrankung nach …

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ICD: Schrittmacher gegen schnelles Schlagen

Der implantierbare Cardioverter/Defibrillator (ICD) ist ein spezieller Herzschrittmacher, der vor dem plötzlichen Herztod schützt. Denn: Bei plötzlichen Kammerrhythmusstörungen mit Herzkreislaufstillstand nimmt die Wahrscheinlichkeit zu überleben jede Minute um 10 % ab. Der ICD reagiert indes schon nach 15 bis 20 Sekunden, wenn eine Rhythmusstörung auftritt. Ein ICD wird implantiert bei bekannten lebensbedrohenden schnellen Herzrhythmusstörungen (Herzhauptkammer-Flattern …

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