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Schlafapnoe-Syndrom- gestörte Atmung im Schlaf

Das Schlafapnoesyndrom betrifft etwa 15% aller Männer und etwa 7% aller Frauen. Unbehandelt führt es zu Symptomen wie Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen und Schwitzen. Kardiologen assoziieren damit außerdem Bluthochdruck und Vorhofflimmern.

Schlafapnoe-Syndrom – erste Hinweise

Die ersten klinischen Hinweise für ein Schlafapnoe-Syndrom sind eine nicht zu erklärende Tagesmüdigkeit sowie Schnarchen oder Atemaussetzer im Schlaf, die oft der Partner oder die Partnerin bemerkt. Darüber hinaus haben übergewichtige Menschen häufiger ein Schlafapnoe-Syndrom. Vor allem bei einer Kombination dieser Merkmale sollte eine weiterführende Diagnostik erfolgen.

Schlafapnoe-Syndrom – kardiorespiratorische Polygrafie als Screeninguntersuchung

Die erste Untersuchung zur Diagnoseerstellung ist eine sogenannte kardiorespiratorische Polygrafie. Der oder die Betroffene nimmt das Screeninggerät nach einer kurzen Erklärung in der Praxis mit nach Hause und legt es sich vor dem Schlafengehen selbst an. Das Gerät besteht aus einem Brust- und Bauchgurt, Sauerstoffsättigungssensor am Finger, einem Atemgasflusssensor sowie einem Mikrofon zur Aufnahme von Schnarchgeräuschen. Außerdem kann das Aufzeichnungsgerät durch einen inkludierten Lagesensor die Schlaflage feststellen. Das ist überaus wichtig, da in den meisten Fällen die Rückenlage das Schlafapnoe-Syndrom verstärkt. Ebenso gibt es Schlafapnoen, die ausschließlich in Rückenlage auftreten.

Schlafapnoe-Syndrom – was messen wir?

Das Messsystem kann die relevanten Parameter der nächtlichen Atmungsstörung aufzeichnen. Im Einzelnen sind das:

Schlafapnoe-Syndrom – obstruktiv versus zentral

Das Auswerten der kardiorespiratorischen Polygrafie beantwortet die Frage, ob ein Schlafapnoe-Syndrom vorliegt. Der wichtigste Parameter ist der sogenannte Apnoe-Hypopnoe-Index. Gemessen und gezählt werden dabei die Phasen einer Apnoe beziehungsweise einer Hypopnoe pro Stunde. Ein AHI-Wert bis 5 gilt noch als normal. Darüber hinaus sind der sogenannte Entsättigungsindex und die minimale Sauerstoffsättigung wichtig und zeigen eine Gefährdung an. Denn ein nächtlicher Sauerstoffmangel führt auch zur Stress-Belastung und zum Freisetzen von Adrenalin.

Ergänzend unterscheidet man ein überwiegend obstruktives Schlafapnoe-Syndrom von einem zentralen Schlafapnoe-Syndrom. Bei der obstruktiven Form sind die oberen Atemwege verlegt, eine Atembewegung von Brustkorb und Bauch ist jedoch vorhanden. Bei der zentralen Form, die vom Gehirn gesteuert wird, fehlt der Atemantrieb und somit diese Atembewegung. Beide Formen zeichnen sich durch einen fehlenden oder unzureichenden Atemgasfluss in die Lunge aus.

Außerdem wird untersucht, ob und wie das Schlafapnoe-Syndrom von der individuellen Körperlage abhängt. So ist der Befund in Rückenlage in aller Regel schlechter als der auf Seite.

Schlafapnoe-Syndrom – Schweregradeinteilung

Abhängig vom Schweregrad ist nicht nur die weiterführende Diagnostik im Schlaflabor, sondern auch die Dringlichkeit einer Therapie. Leichtgradige Befunde bei Übergewicht können zum Beispiel zunächst behandelt werden, indem das Gewicht reduziert und die Rückenlage im Schlaf verhindert werden. Die Schweregrade werden anhand des AHI eingeteilt:

  • Leichtgradiges Schlafapnoe-Syndrom: AHI bis 15/h
  • Mittelgradiges Schlafapnoe-Syndrom AHI bis 30/h
  • Schwergradiges Schlafapnoe-Syndrom AHI >30/h

Schlafapnoe-Syndrom-Screening – sinnvoller Einsatz?

Wir sehen die kardiorespiratorische Polygrafie als sinnvolle Screening-Untersuchung insbesondere bei klassischen Symptomen wie Tagesmüdigkeit und Schnarchen. Darüber hinaus erleben wir in der Cardiopraxis Menschen mit anfallsartigem Vorhofflimmern oder schwerem und schlecht einstellbarem Bluthochdruck, deren Ursache ein unentdecktes Schlafapnoe-Syndrom ist. Hier setzen wir insbesondere in der Screening-Diagnostik an.

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Schlafapnoe-Syndrom – zu wenig Atmung in der Nacht

Das Schlafapnoe-Syndrom ist eine schlafbezogene Atmungsstörung. Beim Schlafapnoe-Syndrom unterscheiden wir die Hypopnoe von der Apnoe. Eine Hypopnoe ist ein verminderter Atemgasfluss bei gleichzeitigem Abfall der Sauerstoffsättigung. Apnoe bedeutet einen kompletten Atemstillstand für mehr als 10 Sekunden.

Die Schlafapnoe ist zum Teil mit einfachen Methoden messbar. Wir bestimmen hier den sogenannten Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI). Dieser misst die Anzahl der Ereignisse an relevanter Apnoe bzw.Hypopnoe pro Stunde. Ab einem Apnoe-Hypopnoe-Index von 5 gilt der Befund als auffällig.

Wenig Sauerstoff in der Nacht hat hohen Adrenalinspiegel zur Folge

Der Abfall der Sauerstoffsättigung bedeutet für Ihren Körper eine erhebliche Stresssituation. Denn Sauerstoff ist lebenswichtig und muss dem Körper Tag und Nacht zugeführt werden. Der Körper kann einen Abfall der Sauerstoffsättigung sehr früh wahrnehmen. Er reagiert dann mit einer Adrenalin-vermittelten Aktivierung, um im wahrsten Sinne des Wortes den Körper wach zu rütteln, sodass er wieder anfängt vernünftig zu atmen. Diese Stressreaktion mit Adrenalin, die in der Nacht bis zu 60 Mal pro Stunde und fast ausnahmslos unbewusst vorkommt, hat erhebliche gesundheitliche Folgen – gerade im Herz-Kreislauf-Bereich.

Schlafapnoe – zentral, obstruktiv oder kombiniert?

Wir unterscheiden grundsätzlich zwei Formen des Schlafapnoe-Syndroms: das zentrale Schlafapnoe-Syndrom und das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom. Beide Formen kommen auch kombiniert vor.

Zentrales Schlafapnoe-Syndrom. Hier liegt ein verminderter Atemantrieb in Ihrem Gehirn vor. Es kommt zur fehlenden Atembewegung von Brustkorb und Bauch, so dass der Atemgasfluss vermindert ist. Das wiederum führt zum bekannten Abfall der Sauerstoffsättigung.

Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom. Hier ist der Atemantrieb komplett normal. Auch eine Atembewegung von Brustkorb und Bauch ist vorhanden. Allerdings sind die oberen Atemwege vorübergehend verlegt. Der Atemgasfluss kann deshalb nicht vernünftig stattfinden, so dass wiederum die Sauerstoffsättigung abfällt. Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom ist die häufigste Form.

Schlafapnoe-Syndrom – Risikofaktoren

Der Hauptrisikofaktor für eine Schlafapnoe ist das Übergewicht. Weil die oberen Atemwege stärker mit Fett unterpolstert sind, treten in Verbindung mit einer schlaffen Muskulatur dann die oben genannten Probleme auf.

Zudem kann abendlicher Alkohol ein Schlafapnoe-Syndrom noch erheblich verstärken. Des Weiteren begünstigen anatomische Besonderheiten, zum Beispiel eine Verlegung durch eine geschwollene Nasenmuschel bzw. geschwollene Rachenmandeln, eine Schlafapnoe.

Schlaftabletten haben ähnlich wie Alkohol eine Schlafapnoe-verstärkende bzw. -auslösende Wirkung.

Nicht zu vergessen ist, dass das Schlafen in Rückenlage die obstruktive Schlafapnoe begünstigt. In einigen Fällen treten die nächtlichen Atmungsstörungen ausschliesslich in Rückenlage auf. Eigentlich ist das mit die erste therapeutische Maßnahme, die wir bei der Diagnose eines obstruktiven Schlafapnoesyndroms empfehlen: Schlafen Sie bitte auf der Seite!

Schlafapnoe-Syndrom – Tagesmüdigkeit, Bluthochdruck, Vorhofflimmern

Meistens ist es der Lebenspartner, der beim Betroffenen das Schlafapnoe-Syndrom bemerkt. Hierbei gilt es auf Schnarchen mit phasenweise tiefen seufzerartigen Atemzügen zu achten. Nicht jedes Schnarchen bedeutet, dass Sie ein Schlafapnoe-Syndrom haben. Entscheidend ist der Nachweis von Hypopnoe- oder Apnoe und der damit verbundene Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut, was man nur messtechnisch, z.B. mit der kardiorespiratorischen Polygrafie erfassen kann.

Grundsätzlich gilt, dass der Schlaf nicht erholsam ist, unabhängig von seiner Dauer. Die wiederholt auftretenden nächtlichen Alarm- und Stressreaktionen führen zu einer neuro-vegetativen Dysbalance. Diese äußert sich durch Tagesmüdigkeit mit dem Bedürfnis weniger als 5 Stunden nach dem Erwachen wieder zu schlafen. Gereiztheit und Unkonzentriertheit sind häufig ein Problem.

Für uns in der Cardiopraxis ist es vor allen Dingen der schwer einstellbare Bluthochdruck und Vorhofflimmern ohne klar erkennbare Ursache, die uns an ein Schlafapnoe-Syndrom denken lassen.

Schwere Komplikationen des Schlafapnoe-Syndroms

An erster Stelle hier zu nennen ist der tagsüber auftretende Sekundenschlaf im Straßenverkehr. Eine erhebliche Zahl an Unfällen in Deutschland wird durch den sogenannten Sekundenschlaf am Steuer verursacht – häufig eine Folge eines Schlafapnoe-Syndroms. Es wird geschätzt, dass 25% aller Unfälle auf der Autobahn Folge eines Sekundenschlafs sind.

Der Abfall der Sauerstoffsättigung und die damit verbundene Steigerung des Adrenalinspiegels im Blut hat erhebliche Folgen für Ihr Herz-Kreislaufsystem. Im kardiovaskulären Bereich bereiten vor allem Bluthochdruck sowie Herzrhythmusstörungen wie z.B. Vorhofflimmern Probleme. Allerdings steigt auch das Risiko für einen Herzinfarkt oder auch einen Schlaganfall.

Bei begleitender Koronarer Herzkrankheit ist das Schlafapnoe-Syndrom auch ein Risikofaktor für eine potenziell tödliche Rhythmusstörung: das gefürchtete Kammerflimmern.

Schlafapnoe-Syndrom – daran denken und handeln

Das Schlafapnoe-Syndrom ist also eine Erkrankung, bei der Probleme in der Nacht zu gesundheitlichen Folgen am Tage führen. Sollten Sie bei sich oder einem anderen Menschen Symptome des Schlafapnoe-Syndroms bemerken, dann ist eine orientierende Diagnostik zu Hause, z.B. mit einem tragbaren kardio-respiratorischem Polysomnografiegerät, sinnvoll.

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Vorhofflimmern und Schlaganfall – häufiger bei Menschen mit Übergewicht

Jeder 10. Mensch in Deutschland erleidet im Laufe seines Lebens Vorhofflimmern des Herzens. Wichtig, Vorhofflimmern ist in 20 bis 25 Prozent der Fälle die Ursache von Schlaganfällen. Wissenschaftlich belegt tritt Vorhofflimmern häufiger bei übergewichtigen Menschen mit einem Body-Maß-Index über 25 kg/m² auf. Eine Meilenstein-Studie, die Legacy Studie, konnte sehr eindrucksvoll zeigen, wie wichtig Gewichtsreduktion ist, um ein Wiederauftreten von Vorhofflimmern zu vermeiden.

Gewichtsreduktion bei Vorhofflimmern – Meilenstein – Legacy Studie

In die Analyse der Legacy Studie wurden 355 Menschen mit einem Body-Maß-Index von >27 kg/m² aufgenommen, der Mittelwert betrug 33 kg/m². Alle Teilnehmenden hatten bereits eine Episode von Vorhofflimmern gehabt und waren zum Zeitpunkt des Studienbeginns im normalen Sinusrhythmus. Ihnen wurde ein Programm zur Gewichtsreduktion angeboten und sie wurden im Studienintervall regelmäßig nachuntersucht. Der sogenannte Endpunkt der Untersuchung war die Anfallsfreiheit von Vorhofflimmern nach fünf Jahren. Hier teilte man die Probanden in drei Gruppen ein:

  • ≥ 10 Prozent Gewichtsverlust = 46 Prozent anfallsfrei nach 5 Jahren
  • 3 bis 9 Prozent  Gewichtsverlust = 22 Prozent anfallsfrei nach 5 Jahren
  • < 3 Prozent  Gewichtsverlust = 12 Prozent anfallsfrei nach 5 Jahren.

Gewichtsreduktion bei Vorhofflimmern – langfristige Anfallsfreiheit

Dass 46 Prozent derjenigen, die mindestens 10 Prozent Gewicht verloren und das Gewicht gehalten haben, keine Anfälle mehr bekamen, ist ein sehr eindrucksvolles Resultat. Wir kennen so gute Ergebnisse noch nicht einmal von den großen Studien zur Wirksamkeit von Medikamenten bei Vorhofflimmern. Kurzum, die nachhaltige Gewichtsreduktion ist effektiver als der Einsatz von Medikamenten. Umso beeindruckender sind diese Studienergebnisse, weil sie unter einer maximalen medikamentösen antiarrhythmischen Therapie standen.

Aber wie kommt dieses Ergebnis zustande?

Gewichtsreduktion –  geringerer Blutdruck und Druck im Herzen

Relevant ist hier sicherlich, dass der systolische Blutdruck im Mittel um 18 mmHg sank. Ein geringerer Blutdruck im Kreislauf ist immer auch mit einem geringeren Druck im Herzen verbunden. Das wiederum reduziert die mechanische Belastung der dünnwandigen Herzvorkammern, die ja der Ursprungsort von Vorhofflimmern sind. Als Folge davon nahm die linke Vorkammer in ihrer Größe um 18 Prozent ab – was wiederum weniger Wandspannung am Ursprungsort des Vorhofflimmerns bedeutet.

Gewichtsreduktion – weniger Entzündung und thermischer Stress

Ein besonders interessanter Befund war auch die Abnahme des sogenannten C-reaktiven Proteins um 76 Prozent. Das C-reaktive Protein ist ein allgemeiner Marker für Entzündung. Es ist bekannt, dass Fett per se Entzündung produziert. Außerdem führt es zu einer stärkeren Wärmeisolierung des Körperstammes. Weil mehr Wärme gebildet und auch konserviert wird, haben übergewichtige Menschen häufig einen Hitzestau, der auch zu messbarem Einfluß auf das Kreislaufsystem führt. Gerade für diese Menschen sind vorbeugende Massnahmen gegen Hitzestress im Sommer besonders wichtig.

Gewichtsreduktion bei Vorhofflimmern – unblutige Blutflussmessung hilft bei der Therapie

In der Cardiopraxis können wir den Einfluss von Veränderungen des Körpergewichts auf den Kreislauf über die Blutflussmessung mit dem Finapres– System genau messen. Da Menschen mit Übergewicht häufig thermischen Wärmestress haben, finden wir bei Ihnen in diesen Fällen meistens einen hohen Blutfluss. Dieses gibt Ihrem Körper die Möglichkeit mehr Wärme in der Körperperipherie abzustrahlen. Da allerdings die damit verbundene Verringerung des Gefäßwiderstandes mit einem Blutdruckabfall verbunden ist, folgt eine Adrenalin-vermittelte Aktivierung zur Aufrechterhaltung des Blutdrucks. Folglich erhöht diese Aktivierung das Risiko für Rhythmusstörungen und vor allen Dingen kann auch Vorhofflimmern ausgelöst werden. Der thermische Stress ist auch der entscheidende Grund dafür, warum sich übergewichtige Menschen häufig innerlich so unruhig fühlen.

Bei der Gewichtsreduktion gibt es einige Punkte zu beachten, vor allen Dingen dann, wenn die Verringerung von Körperstammfett, und damit der Isolationsschicht ein vermehrtes Kälteempfinden zur Folge hat. Dann nämlich gilt es durch weitere Maßnahmen den thermischen Stress durch Kälte zu vermeiden.

In der Konsequenz bedeutet das: Menschen mit anfallsartigem Vorhofflimmern und einem Body-Maß-Index von >27 kg/m² sollten ihr Gewicht konsequent und nachhaltig reduzieren! So können sie in Zukunft Vorhofflimmer-Episoden vermeiden. Weniger Körperfett bedeutet: bessere Wärmeabstrahlung, weniger thermischer und mechanischer Stress, ein ruhigerer Kreislauf und ein besseres subjektives Befinden.

 

? Pathak RK et al. J Am Coll Cardiol 2015; 65: 2159-61

 

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Warme Jahreszeit optimal um mit Gewichtsreduktion zu beginnen

Mit dem Frühjahrsäquinoktikum (= Tages- und Nachtgleiche um den 20. März) kommen nicht nur hellere, sondern auch wärmere Tage. Höhere Außentemperaturen reduzieren die Notwendigkeit für den Körper, Wärme zu konservieren und auch zu generieren. Sie unterstützen den Körper dadurch bei der Gewichtsreduktion, also der richtige Zeitpunkt mit einer kontrollierten Daten zu beginnen.

Übergewicht belastet Herz, Kreislauf und Gelenke. Das Gewicht zu normalisieren ist daher für eine langfristige Gesundheit erstrebenswert. Zur Verhinderung von wiederkehrendem Vorhofflimmern ist eine nachhaltige Gewichtsreduktion sogar effektiver als Medikamente. In der Cardiopraxis erleben wir immer wieder Menschen, die sehr gute Erfolge mit dem sogenannten Intervallfasten erzielen.

Mit der folgenden Formel zum Intervallfasten können gute und nachhaltige Erfolge erzielt werden. Sie berücksichtigt nicht nur die Zeitintervalle, sondern auch die Qualität der Nahrung.

Gesund essen

In der Reduktionsphase sollten Sie besonders gesund essen. Die Hauptmahlzeit kann zum Beispiel ein reichhaltiger Salat mit Spinat, Putenfleisch, Fenchel, Nüssen, Hülsenfrüchten, Weichobst (Blaubeeren, Erdbeeren) und scharfen Gewürzen sein. Letztere tragen zur Anregung des Stoffwechsels bei.

Regelmäßig essen

Wir halten dabei regelmäßige Mahlzeiten für besonders wichtig. Denn so trägt auch die Synchronisation der inneren Uhren der Stoffwechselprozesse zur Gesamtgesundheit bei. Des Weiteren sollten Sie nach 18:00 Uhr keine Mahlzeit einnehmen, da wissenschaftlich gesichert ist, dass dieselbe Kalorienzahl am Abend zu einer stärkeren Gewichtszunahme als am Morgen führt. Darüber hinaus stören späte Mahlzeiten den Schlaf.

Körpertemperatur und Temperaturempfinden bestimmen das genaue Vorgehen

Die Bewertung der Körpertemperatur und des Wärmeempfindens ist ein wesentlicher Gradmesser dafür, wie die Gewichtsreduktion stattfinden sollte. Das Wechselspiel zwischen Körpergewicht, Stoffwechsel und Kreislauf können wir in der Cardiopraxis durch die Blutflussmessung objektiv quantifizieren. Ein hoher Blutfluss, welcher meistens mit einer gesteigerten Wärmeempfindlichkeit einhergeht, signalisiert in der Regel, dass der Körper versucht überschüssige Wärme abzugeben (Wärmedissipitations-Kreislauf). Ein niedriger Blutfluss in Verbindung mit einer Neigung zur Kälteempfindlichkeit signalisiert, dass der Körper versucht Wärme im Körper zu halten (Wärmekonservierungs-Kreislauf).

Menschen, die ein vermehrtes Kältegefühl haben, sollten unabhängig vom Gewicht parallel mit einer Stoffwechselaktivierung (körperliches Training, scharfe Speisen, z.B. Ingwer oder Chili) beginnen. Die geringere Nahrungszufuhr sollte zunächst in den Hintergrund treten. Wenn Sie bei Kälteempfinden beziehungsweise niedrigen Körpertemperaturen versuchen, die Nahrungszufuhr zu verringern, dann kann das zu Stress mit den möglichen Folgen von Unruhe, Schlafstörungen bis hin zur Blutdruckerhöhung führen.

Menschen, die sich gesteigertes Wärmeempfinden haben und vielleicht sogar immer wieder leicht schwitzen, sollten unabhängig vom Gewicht zunächst die Stoffwechselaktivierung (Training, scharfe Speisen) zurückstellen, da sonst Hitzestress auftreten kann. Der wiederum kann ebenfalls zu Unruhe, Schlafstörungen und Blutdruckerhöhungen führen. Menschen, denen es schnell zu warm ist, sollten am Anfang einer kontrollierten Gewichtsreduktion vor allen Dingen auf eine reduzierte Nahrungszufuhr setzen.

 

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Wir in der Cardiopraxis wollen Sie dabei unterstützen, Nebenwirkungen bei der Gewichtsabnahme zu vermeiden. Fürs erfolgreiche Intervallfasten haben wir Ihnen ein paar hilfreiche Hinweis und Regeln zusammengestellt.

Wichtig: Stoffwechsel und Körpertemperatur

Wenn Sie Ihr Körpergewicht reduzieren, ist das ein wesentlicher Eingriff in Ihren Energie- und damit auch in Ihren Temperaturhaushalt. Das kann mit Stressreaktionen verbunden sein, die sich ungünstig auf Herzkreislauferkrankungen wie Bluthochdruck und Rhythmusstörungen auswirken können.

Der Körper verliert mit der Gewichtsabnahme an Isolationsschicht (Bauchfett), was zu einer vermehrten Abstrahlung von Wärme führt. Darüber hinaus bildet sich weniger Wärme, weil Fett selber entzündlich und damit wärmebildend ist. Sie können damit rechnen, dass Sie pro Kilogramm Gewichtsreduktion ca. 0,05 bis 0,1°C an Körpertemperatur verlieren.

Wenn der Temperaturabfall in Relation zum Ausgangswert ca. 1,0 °C, zum Beispiel von 37,1°C auf 36,1°C beträgt, ist meistens eine kritische Grenze erreicht. Spätestens dann kommt es zu Symptomen wie Kältegefühl, Hungerattacken und Schlafstörungen. Eine weitere Gewichtsreduktion ist nun zunächst nicht sinnvoll. Selbst stark übergewichtige Menschen, die nur wenige Kilos verloren haben, beginnen manchmal schon zu frösteln, obwohl sie noch übergewichtig sind.

Der Körper versucht bei Erreichen der kritischen Grenze, durch Stressreaktionen den Wärmeverlust auszugleichen. Meistens passiert das über Adrenalin-vermittelte Ausgleichsreaktionen. Damit verbunden sind Heißhungerattacken und Suchverhalten nach Nahrung. Das kann Schlafstörungen zur Folge haben und ist durchaus biologisch sinnvoll, denn ein hungriges Tier oder auch ein hungriger Mensch sollte nicht schlafen, sondern nach Nahrung suchen. Außerdem versucht der Körper bei Unterschreiten des Temperatur-Sollwertes, Wärme durch Gefäßregulation zu konservieren indem er die Arterien engstellt, wie man es auch aus der kalten Jahreszeit kennt. Dadurch besteht das Risiko, dass sich der Blutdruck erhöht.

Stress vermeiden beim Intervallfasten

Gerade die ersten 2 Wochen können kritisch sein, wenn Sie auf eine gewichtsreduzierende Kost umstellen. Das gilt grundsätzlich für weniger Kalorien, aber vor allem für weniger oder gar kein Zucker. Denn Zucker ist ein kritischer Suchtfaktor. Hilfreich ist es, Süßigkeiten aus dem Haushalt zu verbannen. Bei Heißhungerattacken durch die Sucht nach Zucker können eventuell niedrigdosierte Chilipräparate zu einem geringeren Hungergefühl beitragen. Wir machen in der Cardiopraxis immer wieder die Erfahrung, dass auch die vorübergehende niedrig-dosierte Therapie mit Rauwolfia Tropfen hilft. Rauwolfia enthält den Hauptwirkstoff Reserpin, was den Abbau von Adrenalin fördert. Dadurch haben Sie weniger Stress in der Umstellungsphase.

In jedem Fall sollten Sie 7 bis 8 Stunden in der Nacht schlafen, weil das zu einer verbesserten emotionalen Impulskontrolle führt. Das heißt vereinfacht: Sie können sich am Tage besser beherrschen, wenn Sie gut geschlafen haben. Auch regelmäßiges Meditieren kann helfen.

Planen Sie Ihre Mahlzeiten

Sie sollten die Mahlzeiten selbst vorbereiten. Insbesondere dann, wenn Sie bei der Arbeit nicht in die Kantine gehen wollen (und das sollten Sie auch nicht).

Denken Sie daran, bevor Sie einen Teller füllen, wie sich eine große Portion auf Gesundheit (zum Beispiel Gewichtszunahme) und Befinden (zum Beispiel Völlegefühl mit Leistungsknick) auswirkt. Das hilft Ihnen dabei, die Portion zu begrenzen. Sie sollten sich auch vor jeder Mahlzeit vor Augen führen, dass ein Sättigungsgefühl nach einer Mahlzeit erst nach ca. 20 Minuten auftritt. Vielleicht sollten Sie so lange warten, bis Sie einen zweiten Teller oder etwas anderes essen. Allgemein sollten Sie der Nahrungsaufnahme mehr Aufmerksamkeit schenken. Es sollte langsam und ausreichend gekaut werden. Wenn man sich bewusst Zeit nimmt, bemerkt man auch rechtzeitig das einsetzende Sättigungsgefühl.

Dokumentieren und analysieren Sie Ihr Gewicht

Sie sollten sich täglich wiegen und das Gewicht in einer Tabelle dokumentieren. Noch besser ist die grafische Dokumentation in Form einer Kurve. Hilfreich sind dabei zahlreiche Health-Apps und es gibt auch Waagen, die die Daten von der Waage zuverlässig per Bluetooth auf das Handy übertragen.
Bei Gewichtsveränderungen sollten Sie darüber nachdenken, was die Ursache gewesen sein kann. Das können zum Beispiel Wassereinlagerungen durch zu viel Salz, Mahlzeiten mit einem zu niedrigen Proteinanteil oder auch für Sie persönlich allergene Nahrungsmittel sein. Sie werden erstaunt sein, was Sie so alles über Ihren individuellen Stoffwechsel lernen können. Vermeiden Sie in Zukunft solche Nahrung, die zu sprunghaftem Gewichtsanstieg geführt hat.

Messen Sie Ihre Körpertemperatur

Wir raten in der Cardiopraxis dazu, neben dem Körpergewicht auch die Körpertemperatur täglich zu messen. Richtig angewandt ist das Messen der Körperkerntemperatur im Ohr zuverlässig und schnell. Wenn die Körpertemperatur im Verhältnis zum Ausgangswert um 0,5 bis 1,0 C0, meistens in Verbindung mit einem vermehrten Kältegefühl, abweicht, dann sollten Sie etwas tun: Bilden Sie aktiv Wärme bzw. konservieren Sie passiv Wärme. Das geht folgendermaßen.

So bilden Sie aktiv Wärme durch Training

Moderates Intervalltraining führt dazu, dass Ihr Stoffwechsel gut aktiviert wird. Zum Beispiel können Sie 3 Mal pro Woche mehr als 10.000 Schritte oder ca. 4 Stunden pro Woche stramm gehen. Dabei sollte die Pulsfrequenz auf 140 Prozent des Ausgangswertes gesteigert werden, z. B. bei einer Ruhefrequenz von 72 bpm auf 100 bpm beim Gehen. Des Weiteren wird der Stoffwechsel durch Muskelaufbau, zum Beispiel durch Krafttraining, angeregt. Das erhöht insbesondere auch den Grundumsatz, das heißt den Verbrauch von Kalorien auch in körperlicher Ruhe.

So bilden Sie Wärme durch Ernährung

Sie können den Stoffwechsel auch durch die Einnahme von aktivierenden Speisen (zum Beispiel Chili, Ingwer) anregen. Das kann durchaus zu einem deutlichen Wiederanstieg der Körpertemperatur führen. Kühlende Speisen wie zum Beispiel Buttermilch, Quark oder Joghurt in größeren Mengen sollten Sie zu diesem Zeitpunkt meiden.

Ziehen Sie sich warm an

Sollten Sie ein vermehrtes Kältegefühl spüren, dann können in der Nacht Schlafstörungen auftreten. Bis eine aktive Wärmebildung durch körperliche Aktivität beziehungsweise Nahrungszufuhr greift, sollten Sie daher wärmere Kleidung tragen („Flanell statt Seide und Baumwolle“). In der Nacht können durchaus lange Hosen und Longsleeve-Hemden, zum Beispiel Ski-Unterwäsche, sehr hilfreich sein. Auch für Bettsocken sollten Sie sich nicht zu schade sein.

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Intervallfasten – weniger Gewicht, besseres Lebensgefühl

Nachdem Sie nur Ihr Körpergewicht erfolgreich reduziert haben, stellt sich nun die Frage: wie kann ich mein Gewicht halten?

Sie werden wahrscheinlich gemerkt habe, dass die Sie sich mit weniger Pfunden ruhiger, ausgeglichener und beweglicher fühlen. Möglicherweise schlafen Sie auch besser. Kurzum, Ihnen geht es einfach viel besser. Dieses positive Lebensgefühl alleine sollte allen Anlass geben das Körpergewicht zu halten.

Weiterhin können Sie sich vor Augen führen, dass das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselstörungen, wie z.B. Diabetes mellitus und nicht zuletzt für Gelenkerkrankungen mittelfristig deutlich sinkt. Kurz gesagt, Sie altern einfach langsamer als die anderen Menschen und sehen durch die bessere Beweglichkeit auch schon jünger aus.

Intervallessen – langfristig gesund

Kurzfristiges Fasten ist langfristig erfolglos. Das Wort Diät kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Lebensweise” – damit ist also eine langfristige Verhaltensänderung gemeint. Um Ihr Gewicht dauerhaft zu reduzieren, sollten Sie daher Ihre Lebensweise insgesamt anpassen.

Bei der Ernährung gilt es daher weiterhin achtsam zu sein. Nach erreichtem Gewichtsziel können Sie die nun leicht abgeänderte Formel weiter nutzen:

 

Täglich auf die Waage

Ihr Körpergewicht sollten Sie weiter über mindestens ein Jahr messen, bis der Körperstoffwechsel sich angepasst hat. Durch kontrollierte zusätzliche Mahlzeiten sollten Sie herausfinden, was bei Ihnen zu einer Gewichtszunahme führt – und diese Nahrung meiden. Auf jeden Fall ist körperliches Training angesagt (Intervalltraining, Muskelaufbau), um die Stoffwechselleistung vor allem im Winter hochzuhalten.

Temperaturmessung bleibt sinnvoll

Optimal ist, wenn Sie zusätzlich Ihre Körpertemperatur messen. Die kalte Jahreszeit ist besonders herausfordernd, um das Gewicht zu halten. Denn der Körper will dann eine Isolationsschicht (= Körperfett) aufbauen, um sich vor niedrigeren Temperaturen zu schützen. Besonders Menschen mit Winterblues sind hier gefährdet, da sie in der auch dunklen Jahreszeit zur vermehrten Nahrungszufuhr neigen. Hier hilft nur körperliches Training weiter.

Wenn Sie weiter Gewicht reduzieren wollen, sollten Sie kein Kältegefühl mehr haben und Ihre Körpertemperatur sollte im Wohlfühlbereich liegen. In der Regel funktioniert dann die nächste Runde der Gewichtsreduktion im folgenden Frühjahr.

Etappenziele machen bei starkem Übergewicht

Bei starkem Übergewicht macht es grundsätzlich Sinn, die Zielerreichung über 2 bis 3 Jahre zu planen, z.B. 8 kg pro Jahr. Das wirkt sich günstig auf die Stabilität der Gewichtsreduktion aus. Stärkere Gewichtsschwankungen z.B. durch den Wiederanstieg des Körpergewichts, dem sog. Rebound-Phänomen fallen geringer aus. Das wiederum ist günstig für die Gesundheit.

Darüber hinaus sollten Sie daran denken, dass sich ein starker Gewichtsverlust von z.B. 30 kg auf Ihr äußeres Erscheinungsbild auswirkt. Nicht nur Sie selbst nehmen sich anders wahr, auch Ihr soziales Umfeld. Beide Seiten müssen sich meistens erst einmal daran gewöhnen.

In der Cardiopraxis machen wir die Erfahrung, dass eine nachhaltige Gewichtsnormalisierung möglich ist. Sie sollten dafür einige Grundregeln beachten, konsequent sein und Geduld haben.

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Das Autonome Nervensystem erfüllt eine Reihe überaus wichtiger Funktionen: Es reguliert unbewusst unseren Kreislauf und Stoffwechsel und bestimmt damit unser Befinden und unsere Leistungsfähigkeit. Mit sensitiven Messsystemen für Kreislauf und Stoffwechsel lassen sich so auch Rückschlüsse auf das Befinden ziehen.

Im Rahmen des Kreislaufes reguliert der Blutfluss die Nährstoffversorgung und Temperatur des Körpers. Messen lässt sich der Blutfluss mit der unblutigen Finapres®-Methode, einem photopletysmografischen Verfahren.

Ein Indikator für die Stoffwechselaktivität eines Menschen ist seine Ohrtemperatur. Messen lässt sich diese zum Beispiel mit dem System Koogeek®️.

Bei Menschen mit Übergewicht und gesteigertem Stoffwechsel passiert Folgendes: Ihre Temperatur ist erhöht, was zu Unruhe (thermischem Stress) führt. Um besser Wärme durch das isolierende Fett abgeben zu können, ist ihr Blutfluss tendenziell höher. Wenn kein Ausgleich (z. B. Bewegung, Gewichtsreduktion) erfolgt, bleibt die Unruhe.

Bei Menschen mit Normalgewicht und herabgesetztem Stoffwechsel sieht der Prozess genau umgekehrt aus. Ihr Temperatur-Sollwert wird unterschritten und durch einen niedrigen Blutfluss versucht der Körper, Wärme zu konservieren. Wenn ihr Blutfluss zu gering ist, sinkt auch ihre Leistungsfähigkeit.

 

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An Nierenzellkrebs erkrankten 2010 in Deutschland 14.520 Menschen. Männer sind häufiger betroffen als Frauen (1,5:1) und das typische Erkrankungsalter liegt zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr.

Zu den Risikofaktoren zählen Zigarettenkonsum, Übergewicht und Bluthochdruck. Bemerkbar macht sich Nierenzellkrebs zum Beispiel durch Blut im Urin, Flankenschmerzen oder einem tastbaren Tumor in der Nierenregion. Allerdings ist er bei diesen Symptomen häufig schon fortgeschritten und die Heilungschancen sinken.

Frühe Krankheitsstadien verlaufen dagegen meist ohne Symptome, aber es gibt gute Heilungschancen. Weil Ultraschall-Untersuchungen des Bauches heute weit verbreitet sind, werden mehr als 50 % der Fälle zufällig entdeckt.

Regelmäßige Ultraschall-Untersuchungen der Nieren, z. B. durch Hausarzt, Gynäkologe oder Urologe, sind spätestens ab dem 50. Lebensjahr sinnvoll.

 

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