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Blutdruckmessung

Bluthochdruck – wissenschaftlich-ganzheitliche Diagnostik & Therapie

Bluthochdruck ist weit verbreitet: 32,4 Prozent aller Menschen über 20 Jahre hierzulande haben ihn – und viele wissen es nicht. Bei etwa 95 Prozent aller Menschen mit Bluthochdruck gibt es aber mehr als eine klare körperliche Ursache – man spricht dann von primärer Hypertonie. Um der Ursache auf den Grund zu kommen, bedarf es also einer sehr genauen Diagnostik. In der Cardiopraxis können wir darauf zurückgreifen.

Einen erhöhten Blutdruck haben Sie, wenn Ihr Ruhe-Wert mehr als 140/90 mmHg bei einer Messung in unserer Praxis bzw. mehr als 135/85 mmHg bei Ihnen zu Hause beträgt. Im Körper kann sich Bluthochdruck sehr vielfältig bemerkbar machen:
kurzfristig etwa durch Luftnot, Leistungseinschränkung, Kopfschmerz und Brustdruck, langfristig sogar durch Organschäden in Herz, Gehirn, Auge und Niere. Nicht ohne Grund wird Bluthochdruck auch der „Silent Killer“ genannt.

Was ist das Problem bei einer herkömmlichen Bluthochdruck-Diagnostik?

Eine herkömmliche Bluthochdruck-Diagnostik, bei der nur der Blutdruck gemessen wird, ist zu ungenau. Sie berücksichtigt nicht ausreichend, dass Ihr Herz-Kreislaufsystem ein hydraulisches System ist, das aus Blutdruck und Blutfluss besteht. Zum besseren Verständnis der Vergleich mit einem Blasebalg: Der Blutdruck ist die Spannung im Blasebalg, der Blutfluss die Luft, die vorne entweicht. Beide Größen ergeben den sogenannten Gefäßwiderstand, der Ihrem Blutstrom entgegengesetzt wird. Und dieser Gefäßwiderstand wiederum reguliert den sogenannten Druck-Regelkreis, der das Blut in Ihrem Körper ausgewogen verteilt, sowie den Temperatur-Regelkreis, der für eine stabile Körpertemperatur sorgt, was auch wesentlich führ Ihr emotionales Befinden ist.

Wird also nur der Blutdruck – ohne die ebenso wichtige Größe Blutfluss – gemessen und die dahinterliegenden Regelkreisläufe nicht verstanden, ist die daraus resultierende medikamentöse Therapie oft nicht zielführend und mit Nebenwirkungen verbunden. Das können wir in der Cardiopraxis vermeiden.

Welche Lösung bietet die ganzheitliche Kreislaufmessung der Cardiopraxis?

Mithilfe verschiedener moderner Messverfahren können wir die Abläufe in Ihrem Herz-Kreislauf-System sehr genau bestimmen:

Die komplexen Ergebnisse bei dieser ganzheitlichen und dynamischen Kreislaufmessung geben uns ein exaktes Bild darüber, wie Bluthochdruck bei Ihnen entsteht. Diese Ursachen können wir gezielt mit einer individuell für Sie maßgeschneiderten Therapie behandeln. Das Ziel muss heißen: weniger Medikamente – am besten gar keine! Ganz im Sinne einer partnerschaftlichen Medizin kommen wir dem gemeinsamen Ziel dabei ein ganzes Stück näher: Ihre langfristige Gesundheit!

Arteriografie

Eine Arteriografie ist eine spezielle Blutdruckmessung. Das Messgerät errechnet dabei unter anderem den zentralen Blutdruck Ihrer Hauptschlagader (Aorta), die im direkten Kontakt mit den Organen steht. Oft ist der Blutdruck hier geringer als in den Oberarmen. Wenn also der Blutdruck in den Armen als Grundlage einer Behandlung herangezogen wurde, kann das eventuell zu einer Übertherapie führen.

Die Arteriografie gibt darüber Aufschluss und kann eine Übertherapie vermeiden. Außerdem erfasst sie noch weitere Parameter: die Geschwindigkeit der Druckwelle, den peripheren Blutdruck am Arm, die Anstiegssteilheit der Druckkurve und den sogenannten systolischen Augmentations-Index.
Letztgenannter Wert gibt den Anteil der reflektierten Druckwellen beim Blutauswurf (Systole) an. Je stärker reflektiert wird, desto höher ist das Risiko für Bluthochdruck.

Wie läuft eine Arteriografie bei uns ab?

Die Arteriografie-Untersuchung dauert etwa fünf Minuten. Dabei legt die Assistentin ein spezielles pneumatisches Blutdruckmessgerät an Ihrem Arm an. Den Blutdruck in der Aorta kann das Gerät aus dieser Position heraus ableiten. Bequem und schonend also – ein invasiver Eingriff ist nicht notwendig dafür.

Wann führen wir eine Arteriografie durch?

Die Arteriografie setzen wir in der Cardiopraxis hauptsächlich zur Differenzialdiagnostik ein. Besonders bei Menschen, die an einer Erkrankung der Aortenklappen (zum Beispiel eine Stenose) oder grundsätzlich an Bluthochdruck leiden.

Ein erhöhter systolischer Augmentations-Index kann zum Beispiel vorliegen bei:

  • Bradykardie (z.B. Betablockertherapie)
  • erhöhtem peripheren Gefäßwiderstand
  • erhöhtem Füllungsvolumen der Arterien
  • geringer Körpergröße
  • vermehrte Gefäßsteifigkeit

Unsere Leistungen für Sie

  • Grabenstr 17 · 40213 Düsseldorf

  • Mo Bis Do: 8:00 - 17:30 Uhr, Fr: 8:00 - 14:00 Uhr

  • Bus und Bahn:

    Haltestelle „Heinrich-Heine-Allee“
    U-Bahnen: U70, U71, U72, U73, U74, U75, U76, U77, U78, U79, U83
    Busse: SB 50, 780, 782, 785

  • Parkmöglichkeit

    Parkhaus Carsch-Haus (Adresse: Heinrich-Heine-Platz 1, Einfahrt über die Breite Straße)

  • Dorfstraße 32a · 40667 Meerbusch

  • Mo, Di, Do: 8:00 - 17:00 Uhr Mi, Fr: 8:00 – 13:00 Uhr

  • Bus und Bahn

    Haltestelle „Brühler Weg“ (direkt gegenüber der Praxis)
    Busse: 829, SB 51
    Haltestelle „Büderich, Kirche“ (ca. 6 Minuten Fußweg)
    Bus 830
    Haltestelle „Büderich, Landsknecht“ (ca. 12 Minuten Fußweg)
    U-Bahnen: U70, U74, U76

  • Parkmöglichkeit

    Parkplatz Dr.-Frantz-Schütz-Platz (Dorfstraße / Ecke Theodor-Hellmich-Straße)

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