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Dr. Frank-Chris Schoebel
Dr. Frank-Chris Schoebel arbeitet seit 25 Jahren als Kardiologe in Düsseldorf und war über 16 Jahre Mitarbeiter in der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, davon 6 Jahre als Oberarzt. Zum Profil.

Jodmangel in Deutschland: Testen Sie Jod im Urin!

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Jodmangel ist in Deutschland wieder auf dem Vormarsch und kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie die Anzeichen eines Jodmangels erkennen und welche Auswirkungen eine unzureichende Jodversorgung auf Ihren Körper haben kann.

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Es war einmal, es war Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts, die Baby-Boomer werden sich noch an diese Zeit erinnern, da war Jod in aller Munde. Die meisten Menschen kannten jemanden mit einem Kropf, Spezialisten für Schilddrüsenchirurgie hatten reichlich damit zu tun die vielen Kröpfe operativ zu verkleinern und jodiertes Speisesalz wurde im Supermarkt einer breiten Masse zugänglich. Sogar für Wellensittiche gab es die Jod-S11-Körnchen von Trill. Selbst Kinder wussten schon: Jod ist wichtig für die Schilddrüse.

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Aber Jod ist in Deutschland irgendwie in Vergessenheit geraten. Sogar in den Regalen von Drogerieketten oder Apotheken, die ja sonst so reich mit Nahrungsergänzungsmitteln gefüllt sind,  werden Sie kaum Jodpräparate finden, obwohl sie frei verkäuflich sind. Die Menschen denken nicht mehr daran, dass Deutschland ein Jodmangelgebiet geblieben ist. Selbst Ärzte testen kaum noch Jod im Urin.

Jod ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das für die Gesundheit von enormer Bedeutung ist. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Bildung von Schilddrüsenhormonen, die wiederum für Wachstum, Entwicklung und Stoffwechsel im Körper unerlässlich sind. Leider ist Jodmangel in Deutschland wieder ein häufiges und zunehmendes Problem.

Aufgrund eigener Erfahrungen durch Jodtestungen im Urin in der Cardiopraxis®, wissen wir, dass über 80% der getesteten Menschen einen Jodmangel und circa 20% sogar einen kritischen Jodmangel aufweisen. Dieses hat zum Teil erhebliche Folgen für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, was wir das dann auch als eindrucksvolle Therapieerfolge immer wieder erleben können.

Jodmangel ist deutschlandweit bis auf die wenigen küstennahen Regionen ein Problem und wird von Betroffenen und Ärzten unterschätzt. Im nachfolgenden Beitrag erfahren Sie mehr zur Bedeutung von Jodmangel, dessen Ursachen, Risikogruppen und den gesundheitlichen Folgen eines Jodmangels. Wir zeigen Ihnen aber auch Möglichkeiten auf, wie Sie den Jodmangel diagnostizieren und beheben können!

Psychologische Gründe für eine Unterversorgung mit Jod in Deutschland

Aus zahlreichen Gesprächen wissen wir, dass bei vielen Menschen der Begriff „Jod“ negative Assoziationen weckt. Dafür gibt es verschiedene psychologische Gründe:

  • Jodmythen kursieren, die wissenschaftlich nicht belegt sind, zum Beispiel dass Jod Akne verursacht, Schilddrüsenerkrankungen auslöst oder sogar krebserregend ist. Diese Fehlinformationen beeinflussen die öffentliche Wahrnehmung negativ.
  • Die meisten Menschen kennen das Element Jod nur vom Speisesalz. Daraus ergibt sich oft folgende Gedankenkette:
    • „Salz ist nicht gut für die Gesundheit“ = „Jodsalz ist nicht gut für die Gesundheit“ = „Jod ist nicht gut für die Gesundheit“, was psychologisch zwar nachvollziehbar ist, aber inhaltlich falsch ist.
  • Radioaktives Jod-131 wurde bei Kernunfällen wie Tschernobyl und Fukushima freigesetzt und führte zu einem Anstieg von Schilddrüsenkrebs in den betroffenen Regionen. Obwohl das stabile Jod in Lebensmitteln und Tabletten nicht radioaktiv ist, führt diese Assoziation mit Strahlung und Kernkatastrophen zu einer negativen Wahrnehmung.
  • Hochdosierten Jodtabletten mit Konzentration im Milligramm-Bereich zur Verhinderung von Strahlenschäden, jodhaltige Kontrastmittel und Jod-haltige Medikamente können in sehr seltenen Fällen bei Überdosierung oder Überempfindlichkeit Nebenwirkungen auslösen. Berichte darüber schüren übertriebene Ängste, obwohl diese Reaktionen bei Dosierung Mikrogramm-Bereich der empfohlenen täglichen Jodzufuhr extrem selten sind.

Insgesamt zeigt sich, dass die negative Wahrnehmung von Jod oft auf Ängsten, Mythen und Assoziationen beruht und nicht durch Fakten gerechtfertigt ist. Sachliche Aufklärung über die Bedeutung von Jod für die Gesundheit ist wichtig, um diese unbegründeten Ängste abzubauen.

Jodmangel in Deutschland – ein Problem bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern

Deutschland ist ein Jodmangelgebiet. Die DEGS-Studie (Deutsch Erwachsener Gesundheit Studie) des Robert-Koch-Instituts untersucht fortlaufend die Gesundheit von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern in Deutschland. Sie zeigt für den Erhebungszeitraum von 2003-2017, dass die Jodversorgung in Deutschland unzureichend ist und sich sogar über den Zeit abgenommen hat.

Nur 68% der Erwachsenen erreichen den geschätzten Jodbedarf. Folglich besteht bei 32% der Erwachsenen in Deutschland ein erhöhtes Risiko für gesundheitliche Folgen eines Jodmangels.

Die die durchschnittlich Jodausscheidung im Urin liegt für erwachsene Männer bei 69 µg/L und Frauen bei 54 µg/L, das heißt deutlich unter einem Wert von 100 µg/L, welcher für eine ausreichende Versorgung mit laut der Welt-Gesundheitsorganisation WHO gefordert ist.

Bei 44% der Kinder und Jugendlichen ist der Jodbedarf ebenfalls nicht gedeckt, was Entwicklungsstörungen begünstigen kann. Auch hier zeigt sich eine schlechtere Versorgung von Mädchen im Vergleich zu Jungen.

Welche Ursachen gibt es für eine Unterversorgung mit Jod in Deutschland?

Wir kennen verschiedene Ursachen für den Jodmangel in Deutschland. Ein kritischer Faktor ist die Entfernung zur Meeresküste und die Küstenlänge in Relation zu Quadratkilometerzahl der Gesamtfläche.

Niedriger Gehalt von Jod in Agrarflächen. Der Jodgehalt ist in den heimischen Böden und somit auch in den hier angebauten Lebensmitteln relativ gering. Regionale Unterschiede im Jodvorkommen sind vorhanden, wobei vor allem in Süddeutschland die Jodversorgung oft unzureichend ist.

Geringer Fischkonsum. Der durchschnittliche Verbrauch von jodhaltigem Fisch und Meeresfrüchten beträgt in der Europäischen Union 22-24 kg pro Kopf pro Jahr. Spitzenreiter sind Portugal mit 54,4 kg und Spanien mit 42,6 kg pro Kopf und Jahr. Deutlich unterdurchschnittlich schneiden Deutschland mit 14,3 kg, Österreich mit 8,0 kg und die Schweiz 7,7 kg pro Kopf und Jahr ab.

Rückläufiger Verbrauch von jodhaltigem Speisesalz. Der Verbrauch von Salz ist in Deutschland rückläufig, was gesund ist. Damit hat allerdings auch der Konsum von jodhaltigem Speisesalz als einer weiteren potenziellen Jodquelle abgenommen.

Hinzu kommt, dass zunehmend Salze mit exotisch klingendem Namen, wie zum Beispiel Himalaya-Salz, welches wie alle anderen natürlichen Salze (Meersalze, Steinsalze) nur sehr wenig Jod enthält. Während 1 Gramm Jodsalz 15-25 µg Jod enthält, sind es bei natürlichen Salzen nur 10% davon.

Welche Bevölkerungsgruppen sind von einem Jodmangel besonders betroffen?

Einige Bevölkerungsgruppen sind von einem Jodmangel besonders betroffen:

  • Grundsätzlich gilt in Deutschland, dass potenziell alle Menschen von einem Jodmangel betroffen sein können. Je weiter südlich Sie leben, desto wahrscheinlicher ist das.
  • Schulkinder und Jugendliche benötigen ausreichend Jod für ihre körperliche und geistige Entwicklung. Ein Mangel kann zu Wachstums- und Lernstörungen führen.
  • Für Schwangere und Stillende ist eine gute Jodversorgung essenziell, da das werdende Kind im Mutterleib bzw. Säugling auf die mütterliche Jodzufuhr angewiesen ist. Jodmangel in der Schwangerschaft erhöht das Risiko für Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen beim Kind.
  • Veganer und Menschen mit speziellen Ernährungsgewohnheiten verzichten oft auf jodreiche Lebensmittel wie Fisch und Milchprodukte und sind daher anfälliger für einen Jodmangel.
  • Ältere Menschen haben häufig einen Jodmangel, da die Jodaufnahme im Alter oft sinkt und die Nierenfunktion nachlässt, was die Jodausscheidung beeinträchtigt.

Welche Symptome verursacht ein Jodmangel?

Ein Jodmangel kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen:

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit
  • Muskelschwäche
  • Gewichtszunahme trotz unveränderter Ernährung
  • Kälteintoleranz und Frieren
  • Trockene, schuppige Haut und brüchige Nägel
  • Haarausfall und brüchiges Haar
  • Verstopfung und Blähungen
  • Menstruationsstörungen und Unfruchtbarkeit

Jodmangel in Deutschland.  Abbildung zeigt den Kropf einer Patientin.

Was sind die Folgen hat ein Jodmangel für die Schilddrüse?

Bei Jodmangel kann es zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) kommen, da nicht genügend Ausgangsstoff für die Bildung der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) zur Verfügung steht.

T4 ist eine Vorstufe von T3, welches die Stoffwechsel-aktive Form ist. Die Schilddrüse produziert circa 100% des T4 und 20% des T3 im Körper. T4 wird an Transportproteine im Blut gebunden und in verschiedene Gewebe transportiert, wo es intrazellulär zu dem aktiven Hormon T3 umgewandelt wird. Somit werden ca. 80% des T3 außerhalb der Schilddrüse gebildet.

Bei einem Jodmangel vergrößert sich Ihre Schilddrüse kompensatorisch (Struma), um mehr Jod aufnehmen zu können. Oft entstehen aus diesem Grund auch Knoten in der Schilddrüse (Knotenstruma). Ein kritischer Jodmangel tritt allerdings in der Regel ohne Struma auf.

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Um ihre Wirkung im Gehirn entfalten zu können, müssen die Schilddrüsenhormone die Blut-Hirn-Schranke überwinden und in die Zellen des Zentralnervensystems aufgenommen werden. Dafür sind spezielle Schilddrüsenhormon-Transporterproteine nötig, die den Transport durch die Blut-Hirn-Schranke ermöglichen, die sowohl T3 (z.B. MCT8) und T4 (z.B. OATP1C1), wo vor allen Dingen T3 relevant ist.

Schilddrüsenhormone haben vielfältige Funktionen im Gehirn von Erwachsenen.

  • Kognitive Funktionen (Gedächtnis, Konzentrationsfähigkeit)
  • Bildung von neuen Nervenzellen (Lernen, Erinnern)
  • Nervenschutz (Verhinderung von Schäden, Abbau)
  • Regulation von Stoffwechselprozessen (Energieprozesse, Sauerstoffversorgung)
  • Signalübertragung von Neurotransmittern
  • Stimmung und Verhalten (Unterversorgung = depressive Verstimmung, Antriebslosigkeit; Überversorgung = Reizbarkeit, Unruhe)
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Welche anderen Funktionen neben der Bildung von Schilddrüsenhormonen hat Jod noch?

Die Rolle von Jod geht über die Schilddrüsengesundheit hinaus, da es sich auf verschiedene physiologische Funktionen auswirkt und potenziell zur Prävention und Behandlung bestimmter Krankheiten beiträgt.

Hier einige Beispiele für zusätzliche Wirkungen von Jod:

  • Magen-Darm-Trakt. Im Magen-Darm-Trakt trägt Jod zur Aufrechterhaltung einer gesunden Schleimhaut bei. Jod hat hier eine wichtige Funktion für Ihr Immunsystem. Es wirkt als körpereigenes „Desinfektionsmittel“ antimikrobiell und tötet schädliche Viren, Bakterien und Parasiten ab. In Mund, Magen und Darm spielt Jod daher als Teil des angeborenen Immunsystems eine Rolle für die Infektabwehr.
  • Haut und Haare. In der Haut ist Jod an der Bildung von Keratin beteiligt, das für die Festigkeit Ihrer Haut, Haaren und Nägeln sorgt. Jodmangel kann zu trockener, schuppiger Haut, brüchigen Nägeln und dünnen Haaren führen.
  • Brustdrüse. In der Brustdrüse ist Jod für die Entwicklung und Funktion des Brustgewebes notwendig. Jodmangel kann das Brustkrebsrisiko erhöhen.
  • Gehirn. Jodmangel in der Schwangerschaft birgt besondere Risiken für die kindliche Entwicklung. Da die Schilddrüsenhormone für die Gehirnentwicklung des Fötus unerlässlich sind, kann ein mütterlicher Jodmangel zu einer verminderten Intelligenz und Lernstörungen beim Kind bis hin zur schweren geistigen Schädigung (Kretinismus) führen.

Ein Jodmangel kann auch bei normalen Schilddrüsenwerten vorliegen, da die Schilddrüse in der Lage ist, auch einen höhergradigen Jodmangel zu kompensieren. Die Bestimmung von Jod im Blut ist daher wenig aussagekräftig.

Die Konzentration von Jod im Blut ist die Messgröße, die im Regelkreis des Jodhaushaltes gemessen, mit dem Sollwert abgeglichen und über die Stellglieder der Jodaufnahme im Darm und Jodausscheidung über die Niere konstant gehalten wird. Das berücksichtig aber nicht den tatsächlichen Gehalt von Jod Körper, sei es jetzt in hormonell gebundener oder hormonell nicht-gebundener Form.

Hier hat unser Körper eine ähnliches Problem, wie Ärzte bei Blutbestimmungen im Labor. Mit der Bestimmung im Blut werden andere wichtige Kompartimente der Jod- und Schilddrüsenhormonspeicherung, so zum Beispiel der Muskulatur und im Gehirn und damit eine Jodverarmung ebendort nur indirekt und damit unvollständig erfasst.

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Der menschliche Körper enthält insgesamt circa 20 mg Jod. Die Konzentration von Jod for Gewichtseinheit ist in der Schilddrüse am höchsten. Prozentual betrachtet ist aber der absolute Jodgehalt in der Muskulatur mit circa 50% am höchsten.

Das deutet darauf hin, dass sich ein Jod- beziehungsweise Schilddrüsenhormonmangel in der Muskulatur sehr früh, gerade dort für Ihre Leistungsfähigkeit relevant wird. Das ist daher so tückisch, weil dieser Prozess zunächst schleichend und damit nahezu unbemerkbar abläuft. In Verbindung mit vermehrten Infekten (zum Teil ebenfalls als Folge eines Jodmangels) kann es dann nach einer längeren Vorlaufzeit zur kritischen Einbrüchen Ihres Gesundheitszustandes kommen.

Unsere direkten Vorfahren lebten über 3 Milliarden Jahre im Meer, bevor sie vor 370-320 Millionen Jahren dauerhaft an Land leben konnten. Neben einer Umstellung auf die Sauerstoffaufnahme aus der Luft mussten sich diese Lebewesen auch an den geringeren Jodgehalt an Land anpassen. Im Meer steht Jod für maritime Lebewesen in großer Menge zur Verfügung. So liegt der Jodgehalt im Meer bei circa 55 µg/l, während er im Süßwasser und im Boden nur bei 5 µg/l beträgt, was folglich nur 10% der Konzentration des Meerwassers entspricht.

Jod wird hauptsächlich über die Nahrung aufgenommen und gelangt über den Dünndarm in den Körper. Über das Blut gelangt es zur Schilddrüse und anderen Körpergeweben.

Die Schilddrüse wird von allen Körpergeweben hierarchisch bevorzugt mit Jod versorgt, da sie spezielle Transportmechanismen besitzt, um Jod besonders aktiv anzureichern. Im Fall eines Jodmangels bedeutet dieses, dass Mangelkonzentrationen und Symptome eines Jodmangels zunächst durch Störungen außerhalb der Schilddrüse auftreten, zum Beispiel in Form einer Muskelschwäche.

Die Schilddrüsenfunktion und damit die Produktion von Schilddrüsenhormonen bleibt auch bei Jodmangel lange intakt, was umgekehrt bedeutet: Normale Schilddrüsenwerte schließen einen Jodmangel nicht aus!

Wir kennen darüber hinaus sogar schwere Jodmangelzustände bei denen das Thyroidea-Stimulierende Hormon (TSH) und die Schilddrüsenhormone T4 und T3 gleichsinnig herunterreguliert sind, ähnlich dem Winterschlaf, zum Beispiel bei Braunbären. Dieses Phänomen kann als Sollwertverstellung des Schilddrüsenregelkreises nach unten interpretiert werden, welche wiederum eine Reaktion auf den Jodmangel verstanden werden kann. Im Herz-Kreislaufbereich kann das von einer Erniedrigung der Herzfrequenz, einer sogenannten Bradykardie mit Herzfrequenzen auf deutlich unter 50 bpm begleitet sein.

Die Ausscheidung von Jod erfolgt zu ca. 90% über die Nieren und zu 10% über den Darm. In den Nieren wird das Jod im Blut zunächst komplett frei filtriert und gelangt in den Primärharn. Anschließend wird es in den Nierenkanälchen (Nierentubuli) größtenteils rückresorbiert, so dass nur ein geringer Teil mit dem Urin ausgeschieden wird. Über diesen Mechanismus sorgt die Niere dafür, dass die Konzentration von Jod im Blut konstant bleibt und der Körper möglichst ausreichend mit Jod versorgt wird.

Die Konzentration von Jod im Urin ist daher die entscheidende Messgröße zur Beurteilung eines Jodmangels. Sie spiegelt die alimentäre Jodversorgung der letzten Tage wider und ist ein zuverlässiger Marker für den Jodstatus des Körpers. Folglich gilt grundsätzlich, je geringer die Ausscheidung von Jod über die Nieren, desto wahrscheinlicher ist ein Jodmangel.

Wie wird ein Jodmangel diagnostiziert?

Der Goldstandard zur Diagnose eines Jodmangels ist die Messung von Jod im 24-Stunden-Sammelurin. Da dies jedoch aufwendig ist, hat sich in der Praxis die Bestimmung von Jod im Spontanurin (Spot-Urin) etabliert.

Die Bestimmung von Jod im Spot-Urin sollte standardisiert am Morgen erfolgen, da zu diesem Zeitpunkt der Jodgehalt im Urin am geringsten ist. Der Jodtest im Spontanurin ist eine zuverlässige und einfache Methode zur Beurteilung des Jodstatus.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat folgende Grenzwerte für die Jodausscheidung im Urin festgelegt:

  • schwerer Jodmangel: <20 µg/l
  • moderater Jodmangel: 20-49 µg/l
  • milder Jodmangel: 50-99 µg/l
  • ausreichende Jodversorgung 100-199 µg/l
  • mehr als ausreichende Jodversorgung 200-299 µg/l
  • übermäßige Jodversorgung ≥300 µg/l

Bei Vorliegen eines Jodmangels sollten weitere Untersuchungen wie die Bestimmung des TSH-Wertes im Blut und eine Schilddrüsensonografie erfolgen, um mögliche Folgeerkrankungen zu erkennen.

Jodtest im Urin – Einfache Selbsttestung im Spot-Urin

Jod können Sie im Urin selbst testen. Ein großer Vorteil der Selbsttestung von Jod im Urin ist, dass man schnell und unkompliziert seinen Jodstatus überprüfen kann. Die Tests, bei Amazon erhältlich für 30-50 Euro, sind einfach durchzuführen und liefern zuverlässige Ergebnisse. Für eine Selbsttestung benötigt lediglich eine Urinprobe, optimal aus dem Morgenurin, die Sie an ein Labor schicken und nach  5-7 Tagen kommt das Ergebnis.

Bei einem Ergebnis im Bereich eines Jodmangels sollten Sie Ihre Ernährung überprüfen, zum Beispiel mit einer App und gezielt jodreiche Lebensmittel in den Speiseplan einbauen. Gegebenenfalls ist auch die Einnahme eines Jodpräparates in Absprache mit dem Arzt sinnvoll. Eine Wiederholung des Tests nach 3-6 Monaten gibt Aufschluss darüber, ob die getroffenen Maßnahmen erfolgreich waren.

Wie hoch ist der Jodbedarf beim Menschen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt folgende Jodaufnahme pro Tag:

  • Schwangere Frauen: 230-260 µg
  • Stillende Mütter: 260 µg
  • Säuglinge: 40-80 µg
  • Kleinkinder: 100-140 µg
  • Schulkinder: 180-200 µg
  • Jugendliche und Erwachsene: 200 µg

Wann ist die Einnahme von jodhaltigen Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Besonders bei Risikogruppen wie Schwangeren, Veganern oder älteren Menschen kann die zusätzliche Einnahme von jodhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Wenn unabhängig davon bei Ihnen ein Jodmangel im Urin nachgewiesen worden ist, dann kann auch in diesem Fall eine Substitution sinnvoll sein, besonders dann, wenn Sie in einem Jodmangelgebiet leben beziehungsweise eine jodarme Ernährung erfolgt.

Kann die Einnahme von jodhaltigen Nahrungsergänzungsmittel zu Nebenwirkungen führen?

Zwar gilt, dass Nebenwirkungen erst ab einer täglichen Zufuhr von mehr als 1.000 µg pro Tag auftreten, diese können aber in Abhängigkeit von individuellen Faktoren (Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand der Schilddrüse) auch bei geringeren Dosierungen schon vorkommen. Als  Nebenwirkungen, auch als Jodismus bezeichnet, können auftreten:

  • Reizungen von Haut und Schleimhäuten
  • Schnupfen („Jodschnupfen“)
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
  • Bronchitis
  • Hautausschlag (Exantheme, Jodakne)
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden (Gastroenteritis)

Besondere Wachsamkeit ist bei der Einnahme des Antiarrhythmikums Amiodaron geboten, da es sehr viel Jod enthält.

Wie sollte Jod substituiert werden?

Mit einer Dosis von maximal 250 µg pro Tag bei Männern und 150 µg pro Tag bei Frauen könne  Nebenwirkungen ziemlich sicher ausgeschlossen werden. Es ist ratsam, 4-6 Wochen nach Beginn einer Substitution einen erneuten Urin-Test zu machen, damit Unter- und Überdosierung vermieden werden.

Abbildung zeigt einen Wakame-Salat in einem Restaurant. Wakame ist sehr gesund und enthält viel Jod.

Welche Lebensmittel sorgen für eine gute Jodversorgung des Körpers?

Die beste Möglichkeit, einem Jodmangel vorzubeugen, ist eine ausreichende Jodzufuhr durch die Ernährung. Besonders jodreiche Lebensmittel sind Seefisch, Meeresfrüchte, Seealgen, Milch und Milchprodukte sowie jodiertes Speisesalz („Wenn Salz, dann jodiertes Salz“).

Eine einfache Möglichkeit den Jodbedarf bei Erwachsenen zu decken ist die Zufuhr von Seealgen, japanisch auch als Wakame bekannt. Wakame, welche Sie zum Beispiel in Sushi-Schnellrestaurants erhalten, enthält pro 100 g etwa 3.900 µg Jod. Damit können Sie mit einer Portion von 35 g den wöchentlichen Jodbedarf eines Erwachsenen decken.

10 Jahre vor der Erstvorstellung in der Cardiopraxis® erkrankte eine 42-jährige Frau nach mehreren viralen Infektionen an einer ME/CFS (Myalgische Enzephalitis/Chronic Fatigue Syndrom).

Hauptsymptome waren:

  • Extreme Erschöpfung
  • Post-Exertional Malaise (PEM, zeitverzögerte extremer Erschöpfung nach geistiger oder körperlicher Belastung)
  • Starke Schmerzen am ganzen Körper
    Erheblichen Kreislaufstörungen (Benommenheit im Sitzen und Stehen)
  • Lichtempfindlichkeit
  • Extreme Geräuschempfindlichkeit
  • Wortfindungsstörungen
  • Brain Fog (lageunabhängige Benommenheit)
  • Unterzuckerungen mit minimalen Blutzuckerwerten bis 40 mg/dl
  • Untertemperatur bis 34,8 Grad
  • Haarausfall
  • Verringerung der Symptomatik bei Aufenthalten am Meer 

Vom Jahr 5. bis zum 7. Jahr der Erkrankung, das heißt 2 Jahre lang war die Frau zu 90% bettlägerig. Außerhalb des Hauses war sie danach bis zur Erstvorstellung rollstuhlpflichtig, wobei sich vor der Erstvorstellung eine leichte Besserung einstellte.

Freies Gehen ohne Rollstuhl und ohne PEM

  • 2020: 10 Meter
  • 2021: 20 Meter
  • 2022: 50 Meter
  • 2023: 100 Meter

Während in den 10 Jahren zahlreiche verschiedene Maßnahmen zur Diagnose und Behandlung des ME/CFS durchgeführt worden waren, ist erwähnenswert ist, dass in dem Jahr vor der Erstvorstellung zwar Arztbesuche erfolgten, bis auf Atemübungen keine spezifischen Maßnahmen durchgeführt worden waren, da keine sinnvollen Behandlungsoptionen mehr gesehen wurden. 

Bei der Erstvorstellungvorstellung in der Cardiopraxis® war die nun 52-jährige Frau in einem erheblich reduzierten Allgemeinzustand. Die Jodausscheidung im Urin war kritisch erniedrigt.

Innerhalb von 4 Wochen nach dem Beginn der täglichen Einnahme von 200 µg Jod berichtete die Patientin eine sprunghafte Veränderung der Symptomatik: Fatigue, PEM, Schmerzen und kognitive Symptome verringerten sich von stark bzw. sehr stark auf mittelgradig ausgeprägt. Bereits nach einer Woche nahm die Belastbarkeit zu, nach einem Monat konnte sie wieder längere Strecken laufen. Auch die subjektiv bewertete Muskelkraft nahm deutlich zu: „Meine Muskeln wachsen wieder“. 

Die Jodausscheidung im Urin stieg innerhalb von 3 Wochen von 14 auf 127 µg/l an. Die dynamometrisch objektivierte Handmuskelkraft erhöhte sich in diesem Zeitraum von 70% auf 101% des Mittelwertes (bezogen auf Alter und Geschlecht), das heißt absolut um 44%.

6 Wochen nach Therapiebeginn war leichtes Muskeltraining ohne PEM möglich, wenn auch stärkere muskuläre Belastungen noch vermieden werden mussten. Auch die Gesichtshaut hatte sich von ihrem Erscheinungsbild her schon deutlich verbessert. 

Einschränkend müssen wir festhalten, dass es sich bei dem Verlauf um eine Einzelfallbeobachtung handelt. Wir wissen nicht, ob der Jodmangel die Entstehung von ME/CFS begünstigt hat. Wir können allerdings ziemlich sicher feststellen, dass der Genesungsprozess durch den Jodmangel kritisch verzögert, beziehungsweise verhindert wurde.

Für eine langjährige Relevanz des Jodmangels spricht auch, dass die Frau berichtete, dass es ihr während der langjährigen Krankheitsphase bei Aufenthalten am Meer immer besser ging, ohne dass sie Fisch oder Meeresfrüchte gegessen hatte. Dieses Phänomen wird uns von  Menschen mit einem kritisch erniedrigten Jodgehalt im Körper immer wieder berichtet. Eine Erklärung hierfür kann sein, dass die Jodkonzentration in der Seeluft höher ist als im Inland und am Meer ungefähr 10-30 µg Jod pro Tag über die Atmung aufgenommen werden. Bei einer kritisch erniedrigten Jodkonzentration im Körper können schon geringe Mengen an zusätzlichem Jod, so auch aus der Luft einen spürbaren Unterschied machen.

Dieses ist sicherlich besonderer Fall. Jod bedeutet für Menschen mit ME/CFS sicherlich kein Allheilmittel, kann aber ein wertvolles Puzzleteil sein. Auf jeden Fall sollten Sie, wenn Sie von ME/CFS betroffen sind, Jod im Urin testen lassen und gegebenenfalls substituieren. Bei der Frau aus der Fallbeschreibung war das in 10 Jahren trotz zahlreicher Arztbesuche einschließlich 4 Krankenhausaufenthalten nicht geschehen. 

Und eines müssen wir in diesem Zusammenhang auch festhalten, wir haben auch ein bisschen Glück gehabt, weil wir in der Cardiopraxis® häufiger Jod im Urin bestimmen.

Und, auch bei Menschen ohne ME/CFS sehen wir in der Cardiopraxis® immer wieder eindrucksvolle Therapieerfolge.

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Bei bestehender Hashimoto-Thyreoiditis sollte die Jodsubstitution nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen, da es anfangs zu einer verstärkten Entzündungsreaktion in der Schilddrüse kommen kann. Meist wird mit einer niedrigen Dosis von 100-150 µg Jod pro Tag begonnen und diese langsam gesteigert.

Der Jodgehalt im Urin sollte bei Hashimoto-Thyreoiditis im Bereich der unteren ausreichenden Jodversorgung liegen.

Bei der Jodsubstitution bei Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) müssen einige Punkte berücksichtigt. Wichtig ist dabei die Orientierung an der Glomerulären Filtrationsrate (GFR), welche die Menge an Primärharn, die von allen Filtereinheiten (Glomeruli) beider Nieren zusammen pro Zeiteinheit gebildet wird. Sie entspricht damit der Bildungsrate des sogenannten Primärharns.

Leicht- bis mittelschwere Nierenschwäche: Bei leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz (GFR 30-89 ml/min), kann eine erhöhte Jodausscheidung über die Nieren auftreten, insbesondere bei schlecht eingestelltem Blutzuckerspiegel bei Diabetes. Dadurch kann es zu einem relativen Jodmangel kommen, obwohl die Jodzufuhr ausreichend erscheint. Gegebenenfalls ist eine Anpassung durch zusätzliche Gabe von Jod erforderlich.

Schwerer Niereninsuffizienz. Bei schwerer Niereninsuffizienz (GFR <30 ml/min) nimmt die Anzahl der Filtereinheiten der Nieren (Glomeruli + Tubuli) ab. Daher sollte die zugeführte Jodmenge reduziert werden.

Die Jodsubstitution bei Nierenschwäche bedarf einer sorgfältige Überwachung und Anpassung an die individuelle Situation, um einerseits einen Jodmangel auszugleichen, andererseits aber eine schädliche Jodüberladung zu vermeiden. Dies sollte immer in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Ein übliches Kontrastmittel, zum Beispiel Accupaque 350, enthält 350 mg/ml Iod. Bei einer üblichen Dosis von 50-100 ml pro Computertomografie oder auch diagnostischer Herzkatheteruntersuchung einschließlich Darstellung der linken Herzhauptkammer ergibt folglich eine Jodmenge von 17,5 – 35 g pro Untersuchung. Das entspricht wiederum ca. 80- bis 160-fachen des Tagesbedarfs eines Erwachsenen.

Nein, eine Jodallergie gibt es im Gegensatz zum Jodismus (siehe oben) nicht. Hier sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Das chemische Element Jod ist ein so kleines und einfach aufgebautes Molekül, dass es vom Immunsystem nicht als Fremdstoff erkannt wird. Eine Allergie auf reines Jod ist daher nicht möglich.
  • Der menschliche Körper benötigt Jod zur Produktion von Schilddrüsenhormonen. Eine echte Jodallergie wäre mit dem Leben nicht vereinbar.
  • Allergische Reaktionen auf jodhaltige Medikamente, Röntgenkontrastmittel oder Desinfektionsmittel richten sich nicht gegen den Jodanteil, sondern gegen das größere organische Trägermolekül, also die komplexe Jodverbindung.
  • Auch eine Allergie gegen jodreiche Lebensmittel wie Fisch und Meeresfrüchte hängt nicht mit deren Jodgehalt zusammen, sondern mit speziellen Eiweißen wie Parvalbuminen und Tropomyosinen.
  • Die sogenannte „Jodallergie“ ist daher keine echte Allergie, sondern eine nicht-allergische Überempfindlichkeitsreaktion auf bestimmte jodhaltige Substanzen.
  • Der Begriff „Jodallergie“ ist irreführend und sollte vermieden werden, da er suggeriert, dass Jod selbst Auslöser der Reaktion ist.

 

Jod ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit. Jod ist wie eine weiße Billard Kugel im Billarspiel, Jod stößt viele Stoffwechselprozesse an

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Eine ausreichende Jodversorgung ist für Ihre Gesundheit von enormer Bedeutung. Jodmangel ist in Deutschland weit verbreitet und kann vielfältige Beschwerden und Erkrankungen zur Folge haben.

Bei einem kritischen Jodmangel können Sie sich auf folgende Zeichen nicht verlassen, denn auch bei kritischem Jodmangel bestehen in der Regel:

  • normale Schilddrüsenwerte (TSH, T4, T3) im Blut
  • normale Jodkonzentration im Blut
  • keine Kropfbildung

Die regelmäßige Überprüfung des Jodstatus mittels Urintest ist daher gerade in Deutschland sehr empfehlenswert. Durch eine jodreiche Ernährung und bei Bedarf die Einnahme von adäquat dosierten Nahrungsergänzungsmitteln lässt sich einem Jodmangel effektiv ausgleichen.

Abbildung zeigt TRILL Werbung aus den 60er-Jahren.

Wir hoffen, dass Jod wieder den Stellenwert in der Allgemeinbevölkerung erlangt, den es Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts hatte. Ähnlich wie beim Vitamin D, welches Anfang der 10er Jahre zunehmend in das Bewusstsein rückte, wäre dieses ein wichtiger Schritt in Richtung ein besserer Gesundheit der Allgemeinbevölkerung

Testen Sie Jod im Urin!

Test zu Selbsttestung  im Urin

Literatur
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