Eine Panikattacke ist eine übersteigerte Angstreaktion, die durch Adrenalin bzw. Noradrenalin vermittelt wird. Die eigene Wahrnehmung ist dabei verzerrt und die rationale Handlungsfähigkeit eingeschränkt.

Typische Symptome bei einer Panikattacke sind:

  • Atemnot, Brustenge
  • Hyperventilation
  • Herzrasen
  • Schweißausbrüche
  • Zittern, Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen
  • Angstgedanken
  • Derealisation („Umgebung unwirklich“)

Panik führt zu mehr Panik, ist also ein sich selbst-verstärkender Prozess – ein Teufelskreis. Es besteht das Risiko, das sich aus der Panik eine Phobie entwickelt. Eine Phobie ist falsch erlerntes Angstverhalten. So reagiert man auf einen eigentlich harmlosen Reiz, z.B. der Anblick von Tauben mit Panik. Das kann immer wieder passieren, weil man zu irgendeinem früheren Zeitpunkt in Verbindung mit dem Anblick von Tauben eine starke Angstreaktion gehabt hat. Diese ursprüngliche Angstreaktion kann durchaus rational gewesen sein, in diesem Fall z.B. der Anblick von Tauben unmittelbar im Moment eines Autounfalls. Das führt bei der Phobie dann dazu, dass man beim Anblick von Tauben immer wieder das Angstgefühl eines ablaufenden Verkehrsunfalls verspürt.

Das kurzfristige therapeutische Ziel muss daher heißen: aus dem Teufelskreis heraustreten. Langfristig gilt es, die Entwicklung einer Phobie zu verhindern.

……weiter im Selbsthilfekurs “Angst besser verstehen & beruhigen”

Mehr zu: Dr. Frank-Chris Schoebel

 

 

 

 

 

 


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