Wir sind das kardiologische
Telemedizin-Zentrum Düsseldorf

hands red@3x

Eine Herzinsuffizienz beschreibt im Grunde eine Herzschwäche. Der Herzmuskel ist nach einem Herzinfarkt, einer Herzmuskelentzündung oder aus anderen Gründen geschwächt und kann nicht mehr mit jedem Schlag genug Blut auswerfen. Die Leistung des Herzens reicht nicht mehr aus. Hier gibt es sehr unterschiedliche Ausprägungen. Wenn die Herzschwäche noch nicht so ausgeprägt ist, merken die Patienten häufig erst eine Leistungsabnahme, Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit. Später kommt es zu Kurzatmigkeit, Luftnot und anderen Beschwerden.

Kurz gesagt: Je geringer die Belastbarkeit ist, desto schwerwiegender ist die Herzschwäche.

Eine Herzschwäche ist nach wie vor eine schwere Erkrankung. Sie verursacht in Deutschland sehr viele Krankenhausaufnahmen und leider versterben nach wie vor 10-20% der Patienten pro Jahr. Und das, obwohl sich die Prognose durch moderne Medikamente schon deutlich verbessert hat.

Frühe Anzeichen können Symptome wie Luftnot, Knöchel Schwellungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder auch mal thorakale Beklemmungen sein. Es gibt auch Anzeichen, die man messen, aber nicht spüren kann. Dazu gehören geringe Wassereinlagerungen, EKG-Veränderungen und Blutdruckschwankungen.

Seit vielen Jahren gibt es Bestrebungen, die Versorgung der Patienten zu verbessern. Eine wesentliche Erkenntnis kommt aus den kardiologischen Praxen. Wenn wir die Patienten frühzeitig sehen, können wir mit kleinen Maßnahmen eine Verschlechterung rasch abwenden und den Krankenhausaufenthalt verhindern.

Wenn man die Verschlechterung rechtzeitig bemerkt, kann man das schlimmste oft verhindern.

Das Problem ist nur: Wie können wir die richtigen Patienten rechtzeitig sehen? Moderne Technik sollte das möglich machen. Wenn man EKG, Blutdruck, Gewicht und Befinden täglich abfragt, könnte man die richtigen Patienten finden. Tatsächlich konnte dies in einer großen Studie belegt werden. Hier konnte sogar die Sterblichkeit der überwachten Patienten gesenkt werden! In der Folge ist viel Arbeit geleistet worden und die Krankenkassen übernehmen die kompletten Kosten für das Programm.
Das Problem ist nur: Wie können wir die richtigen Patienten rechtzeitig sehen? Moderne Technik sollte das möglich machen. Wenn man EKG, Blutdruck, Gewicht und Befinden täglich abfragt, könnte man die richtigen Patienten finden. Tatsächlich konnte dies in einer großen Studie belegt werden. Hier konnte sogar die Sterblichkeit der überwachten Patienten gesenkt werden! In der Folge ist viel Arbeit geleistet worden und die Krankenkassen übernehmen die kompletten Kosten für das Programm.

Wie verbessert Telemedizin die Behandlung einer Herzinsuffizienz?

Die Telemedizin kann die Behandlung von Herzinsuffizienz auf verschiedene Arten verbessern:

Überwachung von Vitalparametern

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Patienten mit Herzinsuffizienz können über Telemedizin-Plattformen Vitalparameter wie Blutdruck, Herzfrequenz, Gewicht und Sauerstoffsättigung zu Hause messen und diese Daten an ihre behandelnden Ärzte übermitteln. So können Ärzte Änderungen in den Werten schnell erkennen und bei Bedarf Anpassungen an der Behandlung vornehmen, bevor es zu Komplikationen kommt.

Fernüberwachung von Implantaten

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Patienten mit Implantaten wie Herzschrittmachern oder implantierbaren Defibrillatoren können ihre Geräte über Telemedizin-Plattformen fernüberwachen lassen. So können Ärzte schnell reagieren, wenn es Probleme gibt oder Änderungen an den Einstellungen vorgenommen werden müssen.

Patientenbindung verbessern

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Telemedizin-Plattformen können dazu beitragen, dass Patienten sich stärker mit ihrer Behandlung und ihren Ärzten verbunden fühlen. Durch die regelmäßige Übermittlung von Daten und den Austausch mit dem medizinischen Fachpersonal können Patienten besser verstehen, wie sich ihre Behandlung auf ihre Gesundheit auswirkt.

Optimiertes Selfcare-Management

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Patienten mit Herzinsuffizienz können über Telemedizin-Plattformen Schulungen und Anleitungen zur Selbstverwaltung ihrer Erkrankung erhalten. Dies kann ihnen helfen, ihre Symptome besser zu kontrollieren und ihre Behandlung effektiver zu gestalten.

Reduzierung von Kranken­haus­aufent­halten

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Durch die regelmäßige Überwachung von Vitalparametern und die schnelle Reaktion auf Veränderungen können Komplikationen vermieden und Krankenhausaufenthalte reduziert werden. Dies ist sowohl für den Patienten als auch für das Gesundheitssystem von Vorteil.

Überwachung von Vitalparametern

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Patienten mit Herzinsuffizienz können über Telemedizin-Plattformen Vitalparameter wie Blutdruck, Herzfrequenz, Gewicht und Sauerstoffsättigung zu Hause messen und diese Daten an ihre behandelnden Ärzte übermitteln. So können Ärzte Änderungen in den Werten schnell erkennen und bei Bedarf Anpassungen an der Behandlung vornehmen, bevor es zu Komplikationen kommt.

Fernüberwachung von Implantaten

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Patienten mit Implantaten wie Herzschrittmachern oder implantierbaren Defibrillatoren können ihre Geräte über Telemedizin-Plattformen fernüberwachen lassen. So können Ärzte schnell reagieren, wenn es Probleme gibt oder Änderungen an den Einstellungen vorgenommen werden müssen.

Patienten­bindung verbessern

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Telemedizin-Plattformen können dazu beitragen, dass Patienten sich stärker mit ihrer Behandlung und ihren Ärzten verbunden fühlen. Durch die regelmäßige Übermittlung von Daten und den Austausch mit dem medizinischen Fachpersonal können Patienten besser verstehen, wie sich ihre Behandlung auf ihre Gesundheit auswirkt.

Optimiertes Selfcare-Management

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Patienten mit Herzinsuffizienz können über Telemedizin-Plattformen Schulungen und Anleitungen zur Selbstverwaltung ihrer Erkrankung erhalten. Dies kann ihnen helfen, ihre Symptome besser zu kontrollieren und ihre Behandlung effektiver zu gestalten.

Reduzierung von Kranken­haus­aufenthalten

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Durch die regelmäßige Überwachung von Vitalparametern und die schnelle Reaktion auf Veränderungen können Komplikationen vermieden und Krankenhausaufenthalte reduziert werden. Dies ist sowohl für den Patienten als auch für das Gesundheitssystem von Vorteil.

Überwachung von Vitalparametern

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Patienten mit Herzinsuffizienz können über Telemedizin-Plattformen Vitalparameter wie Blutdruck, Herzfrequenz, Gewicht und Sauerstoffsättigung zu Hause messen und diese Daten an ihre behandelnden Ärzte übermitteln. So können Ärzte Änderungen in den Werten schnell erkennen und bei Bedarf Anpassungen an der Behandlung vornehmen, bevor es zu Komplikationen kommt.

Fernüber­wachung von Implantaten

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Patienten mit Implantaten wie Herzschrittmachern oder implantierbaren Defibrillatoren können ihre Geräte über Telemedizin-Plattformen fernüberwachen lassen. So können Ärzte schnell reagieren, wenn es Probleme gibt oder Änderungen an den Einstellungen vorgenommen werden müssen.

Patientenbindung verbessern

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Telemedizin-Plattformen können dazu beitragen, dass Patienten sich stärker mit ihrer Behandlung und ihren Ärzten verbunden fühlen. Durch die regelmäßige Übermittlung von Daten und den Austausch mit dem medizinischen Fachpersonal können Patienten besser verstehen, wie sich ihre Behandlung auf ihre Gesundheit auswirkt.

Optimiertes Selfcare-Management

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Patienten mit Herzinsuffizienz können über Telemedizin-Plattformen Schulungen und Anleitungen zur Selbstverwaltung ihrer Erkrankung erhalten. Dies kann ihnen helfen, ihre Symptome besser zu kontrollieren und ihre Behandlung effektiver zu gestalten.

Reduzierung von Krankenhaus­aufenthalten

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Durch die regelmäßige Überwachung von Vitalparametern und die schnelle Reaktion auf Veränderungen können Komplikationen vermieden und Krankenhausaufenthalte reduziert werden. Dies ist sowohl für den Patienten als auch für das Gesundheitssystem von Vorteil.

Um die Versorgung unserer Patienten zu verbessern, haben wir das erste Telemedizin-Zentrum Düsseldorf gegründet.

Wir sind bei der kassenärztlichen Vereinigung zertifiziert und haben die Zulassung im Rahmen unseres Versorgungsauftrages. Mit der TU München haben wir einen starken Kooperationspartner für die tägliche Überwachung und Auswertung Ihrer Daten. Mit Actimi stehen intuitive Geräte zur Verfügung die sich selbst vernetzen und auch unabhängig von einen WLAN zuverlässig Daten übermitteln. Es werden keine technischen Vorkenntnisse gebraucht! Wir nutzen keinen kommerziell orientierten Drittanbieter, Ihre Daten sind sicher!
Wir sind bei der kassenärztlichen Vereinigung zertifiziert und haben die Zulassung im Rahmen unseres Versorgungsauftrages. Mit der TU München haben wir einen starken Kooperationspartner für die tägliche Überwachung und Auswertung Ihrer Daten. Mit Actimi stehen intuitive Geräte zur Verfügung die sich selbst vernetzen und auch unabhängig von einen WLAN zuverlässig Daten übermitteln. Es werden keine technischen Vorkenntnisse gebraucht! Wir nutzen keinen kommerziell orientierten Drittanbieter, Ihre Daten sind sicher!

Für welche Patienten kommt das in Telemedizin-Zentrum Düsseldorf in Frage?

  1. Wir versorgen die Patienten mit EKG und Blutdruckmesser, Waage und einem Tablet mit integriertem Fragebogen.
  2. Die Geräte sind extrem einfach zu bedienen und alles ist automatisch vernetzt, egal wo der Patient ist.
  3. Täglich werden die Werte von uns und unserem Kooperationspartner, der TU München, überwacht und wir bekommen schnellstmöglich eine Rückmeldung.
Sie können eingeschlossen werden und wir bekommen täglich Meldung über Herzrhythmusstörungen oder andere Verschlechterungen.

Wir warten nicht mehr auf die Kontrolle, sondern erkennen Probleme, bevor sie zu Gefahren werden! So können wir Krankenhaus­aufenthalte verhindern und Leben retten.

Sieben Tage die Woche werden die Daten überwacht, ausgebildetes Fachpersonal kann sofort die richtigen Maßnahmen ergreifen. Für Ihre Sicherheit, egal wo sie sind. Die Geräte vernetzen sich selbstständig, die Daten werden automatisch übertragen, auch ohne WLAN. Eine Servicehotline hilft bei Fragen und unsere Fachpersonal kontaktiert sie, wenn etwas nicht funktioniert. Für die Auswertung und Überwachung der Daten kooperieren wir mit dem Telemedizin Zentrum rechts der Isar der technischen Universität München (TU München).
Sieben Tage die Woche werden die Daten überwacht, ausgebildetes Fachpersonal kann sofort die richtigen Maßnahmen ergreifen. Für Ihre Sicherheit, egal wo sie sind. Die Geräte vernetzen sich selbstständig, die Daten werden automatisch übertragen, auch ohne WLAN. Eine Servicehotline hilft bei Fragen und unsere Fachpersonal kontaktiert sie, wenn etwas nicht funktioniert. Für die Auswertung und Überwachung der Daten kooperieren wir mit dem Telemedizin Zentrum rechts der Isar der technischen Universität München (TU München).

Wir können sogar Ihre Überwachung übernehmen und Sie bleiben bei Ihrem Facharzt oder Hausarzt in Behandlung, er wird dann im Falle eines Falles sofort von uns verständigt.

Wir wollen das Angebot nicht nur für unsere Patienten ermöglichen, jeder kann eingeschlossen werden, der es braucht! Die Geräte kommen zu Ihnen, anschalten und die tägliche Überprüfung und Früherkennung beginnt, einfach von zu Hause. Kinderleicht zu bedienen.
Wir wollen das Angebot nicht nur für unsere Patienten ermöglichen, jeder kann eingeschlossen werden, der es braucht! Die Geräte kommen zu Ihnen, anschalten und die tägliche Überprüfung und Früherkennung beginnt, einfach von zu Hause. Kinderleicht zu bedienen.

Sprechen Sie uns an! Wir sind das kardiologische Telemedizin-Zentrum Düsseldorf.

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Häufige Fragen zur Telemedizin

Die Telemedizin hat einen signifikanten Einfluss auf die Behandlung von Herzinsuffizienz, wie verschiedene Studien in den letzten Jahren gezeigt haben. Eine der neuesten und umfassendsten Studien zu diesem Thema ist die randomisierte, kontrollierte Studie „Telemedical Interventional Management in Heart Failure II“ (TIM-HF2) aus dem Jahr 2018.

Die Studie, veröffentlicht in The Lancet, untersuchte den Einfluss einer telemedizinischen Intervention auf die Überlebensrate und Krankenhausaufenthalte bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz. Die telemedizinische Intervention bestand aus regelmäßigen Überwachungen von Vitalparametern und der Kommunikation mit dem medizinischen Fachpersonal über eine spezielle Telemedizin-Plattform.

Die Studie umfasste 1.571 Patienten aus elf europäischen Ländern und ergab, dass die telemedizinische Intervention zu einer signifikanten Reduktion von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen führte. Die Patienten in der telemedizinischen Gruppe hatten eine um 20% reduzierte Wahrscheinlichkeit für einen Krankenhausaufenthalt aufgrund von Herzinsuffizienz im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2020, veröffentlicht in Circulation: Heart Failure, untersuchte den Einfluss der Telemedizin auf die körperliche Aktivität und Lebensqualität bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz. Die Studie umfasste 176 Patienten, die eine sechsmonatige telemedizinische Intervention erhielten, die aus einer wöchentlichen Übermittlung von Vitalparametern, Schulungen zur Selbstverwaltung der Erkrankung und Feedback von medizinischem Fachpersonal bestand.

Die Studie ergab, dass die Patienten in der telemedizinischen Gruppe eine signifikante Verbesserung der körperlichen Aktivität und der Lebensqualität im Vergleich zur Kontrollgruppe aufwiesen.

Insgesamt zeigen diese Studien, dass die Telemedizin eine wirksame Methode zur Verbesserung der Behandlung von Herzinsuffizienz ist. Die regelmäßige Überwachung von Vitalparametern, Schulungen zur Selbstverwaltung der Erkrankung und die schnelle Reaktion auf Veränderungen können dazu beitragen, Komplikationen zu vermeiden, Krankenhausaufenthalte zu reduzieren und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Literatur: Koehler F, Koehler K, Deckwart O, et al. Efficacy of telemedical interventional management in patients with heart failure (TIM-HF2): a randomised, controlled, parallel-group, unmasked trial. Lancet. 2018; 392(10152):1047-1057. doi:10.1016/S0140-6736(18)31880-4

Cajita MI, Hodgson NA, Budhathoki C, Han HR. Interventions to improve outcomes in heart failure patients: A systematic review and meta-analysis. Health Informatics J. 2017; 23(4):268-293. doi:10.1177/1460458215627040

Johansson T, Wilderäng U, Strömberg A. Telemonitoring in patients with heart failure — A systematic review. Heart Lung

Herzinsuffizienz ist eine Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr ausreichend in der Lage ist, das Blut im Körper zu pumpen. Dadurch können verschiedene Symptome auftreten, wie zum Beispiel Atemnot, Müdigkeit, Wassereinlagerungen im Körper und Herzrasen. Diese Symptome können sehr belastend sein und die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen.

Um eine Herzinsuffizienz zu diagnostizieren, gibt es verschiedene Methoden. Eine wichtige Methode ist die körperliche Untersuchung durch einen Arzt oder eine Ärztin. Dabei wird zum Beispiel der Blutdruck gemessen und das Herz abgehört. Auch Bluttests können Aufschluss über die Herzfunktion geben.

Eine weitere wichtige Diagnosemethode ist die Echokardiographie. Dabei handelt es sich um eine Ultraschalluntersuchung des Herzens, bei der die Funktion und Struktur des Herzens genauer untersucht werden kann.

Eine Herzinsuffizienz kann in verschiedene Stadien eingeteilt werden, je nachdem wie schwer die Erkrankung ausgeprägt ist. Je nach Stadium der Erkrankung können verschiedene Therapien zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel Medikamente, eine Umstellung der Ernährung und Trinkverhalten oder eine körperliche Rehabilitation. Zum Teil sind aber auch weitere Maßnahmen wie Herzkatheter, CT, MRT notwendig. Bei schwerwiegenderen Verläufen sind auch Krankenhausaufenthalte notwendig.

Es ist wichtig, dass eine Herzinsuffizienz frühzeitig erkannt und behandelt wird, um Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Wenn Sie Symptome wie Atemnot, Müdigkeit oder Herzrasen bemerken, sollten Sie einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen und sich untersuchen lassen.

Eine Herzinsuffizienz ist eine ernste Erkrankung, die das Herz betrifft und zu einer Beeinträchtigung der Herzfunktion führen kann. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die je nach Schweregrad der Erkrankung eingesetzt werden können.´

Eine der wichtigsten Maßnahmen bei der Behandlung einer Herzinsuffizienz ist eine Veränderung des Lebensstils. Dazu gehört eine gesunde Ernährung mit wenig Salz und Fett, regelmäßige körperliche Aktivität und der Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, den Blutdruck und das Gewicht zu kontrollieren und das Risiko von Komplikationen zu verringern.

Eine weitere wichtige Behandlungsmöglichkeit ist die medikamentöse Therapie. Hier stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die die Symptome einer Herzinsuffizienz lindern können. Dazu gehören ACE-Hemmer, AT-Antagonisten (ggf. mit Sacubitril), SGLT2 Inhibitoren, Betablocker und Diuretika, die den Blutdruck senken, das Herz entlasten und überschüssiges Wasser aus dem Körper ausscheiden können. Auch Medikamente, die das Herzrhythmusstörungen behandeln können, können in manchen Fällen eingesetzt werden.

In schweren Fällen kann auch eine medizinische Devicetherapie erforderlich sein. Hierbei kommen beispielsweise Herzschrittmacher oder implantierbare Defibrillatoren zum Einsatz, die das Herz bei Bedarf stimulieren oder einen unregelmäßigen Herzschlag korrigieren können. Einige Geräte können auch den Herzschlag synchronisieren (CRT-Therapie).

In manchen Fällen kann auch ein Eingriff notwendig sein, um die Ursachen der Herzinsuffizienz zu behandeln. Hierzu gehören beispielsweise Stentimplantationen, Bypass-Operationen oder Operationen zur Reparatur oder Ersetzung von Herzklappen.

Insgesamt gibt es also verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die bei einer Herzinsuffizienz eingesetzt werden können. Welche Maßnahmen im Einzelfall erforderlich sind, hängt von der Schwere der Erkrankung und den individuellen Symptomen ab. Wichtig ist es, dass die Behandlung in Begleitung eines Spezialisten stattfindet. Nutzen und Risiken der Maßnahmen müssen zum Wohle des Patienten sorgsam abgewogen werden. Telemedizin hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen und bietet auch für die Kardiologie zahlreiche Möglichkeiten. Durch die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der medizinischen Daten können Ärzte und Patienten nun auch über räumliche Distanzen hinweg miteinander kommunizieren und medizinische Untersuchungen durchführen.

In der Kardiologie können mithilfe der Telemedizin beispielsweise EKG-Untersuchungen und Langzeit-EKGs durchgeführt werden, ohne dass der Patient physisch anwesend sein muss. Auch die Überwachung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie beispielsweise Bluthochdruck, Herzinsuffizienz oder Arrhythmien, kann durch die Telemedizin erleichtert werden.

Durch die Telemedizin können Kardiologen auch schneller auf medizinische Notfälle reagieren, da sie über Fernüberwachungssysteme automatisch über alarmierende Veränderungen im Gesundheitszustand von Patienten informiert werden können.

Allerdings gibt es auch Risiken: Eine Möglichkeit bietet die Telekardiologie, bei der Fachärzte für Kardiologie per Video- oder Telefonsprechstunde mit Patienten kommunizieren. Durch die Möglichkeit der telemedizinischen Konsultation können Patienten schneller und effizienter behandelt werden, insbesondere in ländlichen Regionen oder bei Patienten mit eingeschränkter Mobilität. Problematisch ist allerdings, dass der persönliche Kontakt verloren geht und eine Diagnosefindung an eine körperliche Untersuchung gebunden ist.

Neben diesen Möglichkeiten bietet die Telemedizin auch die Chance, die Datenanalyse und Forschung in der Kardiologie zu verbessern. Große Datenmengen können durch die Vernetzung von medizinischen Geräten und Systemen effizienter ausgewertet werden, um die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser zu verstehen und zielgerichtete Therapien zu entwickeln.

Insgesamt wird die Telemedizin die Kardiologie in der Zukunft maßgeblich verändern und die Diagnostik und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbessern. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Technologie sinnvoll und verantwortungsbewusst eingesetzt wird und der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht vernachlässigt wird.

Die Sprachaufzeichnungs-App für Patienten mit Herzinsuffizienz ist eine vielversprechende Technologie, die es Patienten ermöglicht, ihre Symptome und Gesundheitsdaten einfach und schnell aufzuzeichnen und an ihre Ärzte zu senden. Dies kann dazu beitragen, Komplikationen frühzeitig zu erkennen und die Behandlung von Herzinsuffizienz zu verbessern.

In einer Studie von Evangelista et al. (2020) wurde die Wirksamkeit einer Sprachaufzeichnungs-App für Patienten mit Herzinsuffizienz untersucht. Die App ermöglichte es den Patienten, ihre Symptome, wie z.B. Atemnot oder Müdigkeit, aufzuzeichnen und an ihre Ärzte zu senden. Die Ärzte konnten die aufgezeichneten Daten in Echtzeit überwachen und bei Bedarf eingreifen.

Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die Verwendung der Sprachaufzeichnungs-App dazu beitrug, die Anzahl der Krankenhausaufenthalte und Notfallbesuche aufgrund von Herzinsuffizienz bei den Patienten zu reduzieren. Darüber hinaus verbesserte die App die Lebensqualität der Patienten, da sie sich sicherer und besser betreut fühlten.

Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass nicht alle Patienten in der Lage sein werden, die Sprachaufzeichnungs-App zu nutzen. Ältere Patienten oder solche mit eingeschränkter kognitiver Fähigkeit können Schwierigkeiten haben, die App zu bedienen. Daher sollte die Verwendung von Sprachaufzeichnungs-Apps als Ergänzung zur traditionellen medizinischen Betreuung angesehen werden, anstatt als Ersatz dafür.

Insgesamt bietet die Sprachaufzeichnungs-App für Patienten mit Herzinsuffizienz ein vielversprechendes Potenzial, um die Diagnose und Behandlung von Herzinsuffizienz zu verbessern. Es ist jedoch wichtig, die Vor- und Nachteile der Technologie sorgfältig abzuwägen und sicherzustellen, dass sie sinnvoll und verantwortungsbewusst eingesetzt wird.

Referenz: Evangelista, L. S., Shinnick, M. A., Sackett, P. R., LaRocca, R., Finkelstein, S., & Guo, Y. (2020). A pilot study of a voice-recorded symptom diary app for heart failure patients: Feasibility and patient-rated usefulness. Journal of Telemedicine and Telecare, 26(4), 204-210. https://doi.org/10.1177/1357633X19852892

eHealth, auch als elektronische Gesundheit oder digitale Gesundheit bezeichnet, bezieht sich auf die Anwendung von Informationstechnologie (IT) und Kommunikationstechnologie (KT) im Gesundheitswesen. eHealth umfasst eine Vielzahl von Technologien und Anwendungen, wie elektronische Patientenakten, Telemedizin, mobile Gesundheits-Apps, Wearables, künstliche Intelligenz, Big Data und Gesundheitsanalysen.

Das Ziel von eHealth ist es, die Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung zu verbessern, indem der Zugang zu Gesundheitsinformationen und -diensten erleichtert wird. eHealth kann dazu beitragen, die Kommunikation zwischen Patienten und Gesundheitsdienstleistern zu verbessern, die medizinische Versorgung zu optimieren, die Kosten zu senken und die Patientenerfahrung zu verbessern.

In der heutigen digitalen Welt wird eHealth immer wichtiger, da es Patienten und Gesundheitsdienstleistern ermöglicht, auf Gesundheitsinformationen und -dienste zuzugreifen, unabhängig von Zeit und Ort. eHealth kann dazu beitragen, den Zugang zur Gesundheitsversorgung in ländlichen oder abgelegenen Gebieten zu verbessern, indem es den Patienten ermöglicht, virtuelle Konsultationen und telemedizinische Behandlungen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gibt es auch Herausforderungen bei der Umsetzung von eHealth, wie Datenschutz- und Sicherheitsbedenken, unzureichende Integration in bestehende Gesundheitssysteme, mangelnde Standardisierung und Regulierung sowie die Notwendigkeit einer umfassenden Schulung und Unterstützung der Patienten und Gesundheitsdienstleister.

Insgesamt bietet eHealth ein großes Potenzial, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern und den Zugang zu Gesundheitsinformationen und -diensten zu erleichtern. Es ist jedoch wichtig, dass eHealth-Anwendungen sorgfältig entwickelt und implementiert werden, um die Sicherheit, Datenschutz und Wirksamkeit zu gewährleisten und die Bedürfnisse der Patienten und Gesundheitsdienstleister zu berücksichtigen.

Wearables, wie Smartwatches und Fitness-Tracker, haben in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung in der Gesundheitsversorgung erlangt. Insbesondere in der Diagnostik von Vorhofflimmern können Wearables einen wichtigen Beitrag leisten.

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen und kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Schlaganfall, Herzinsuffizienz und Herzinfarkt führen. Eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung sind daher von großer Bedeutung. Wearables können dazu beitragen, Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen und die Diagnosestellung zu verbessern.

Eine Studie aus dem Jahr 2019 untersuchte die Wirksamkeit von Smartwatches in der Erkennung von Vorhofflimmern. Dabei wurden über 400.000 Teilnehmer untersucht, von denen etwa 2.200 Vorhofflimmern hatten. Die Smartwatches erkannten das Vorhofflimmern bei den Teilnehmern mit einer Genauigkeit von 84%. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2020 bestätigte diese Ergebnisse und stellte fest, dass die Nutzung von Wearables in der Diagnostik von Vorhofflimmern eine kosteneffektive Alternative zu traditionellen Diagnoseverfahren darstellt.

Die Verwendung von Wearables in der Diagnostik von Vorhofflimmern bietet jedoch auch Herausforderungen. Eine große Anzahl von Fehlalarmen kann zu unnötigen Belastungen für den Patienten führen und die Ressourcen des Gesundheitssystems beanspruchen. Zudem muss die Technologie noch weiter verbessert werden, um eine höhere Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Insgesamt bieten Wearables eine vielversprechende Möglichkeit, Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen und die Diagnosestellung zu verbessern. Es ist jedoch wichtig, dass die Technologie sorgfältig entwickelt und eingesetzt wird, um die Sicherheit, Datenschutz und Wirksamkeit zu gewährleisten.

Literatur: Guo, Y., Wang, H., Zhang, H. et al. Mobile photoplethysmographic technology to detect atrial fibrillation. J Am Coll Cardiol. 2019; 74(19): 2365-2375. doi: 10.1016/j.jacc.2019.08.019

Tison, G.H., Sanchez, J.M., Ballinger, B. et al. Passive Detection of Atrial Fibrillation Using a Commercially Available Smartwatch. JAMA Cardiol. 2018; 3(5): 409-416. doi: 10.1001/jamacardio.2018.0136

Perez, M.V., Mahaffey, K.W., Hedlin, H. et al. Large-Scale Assessment of a Smartwatch to Identify Atrial Fibrillation. N Engl J Med. 2019; 381(20): 1909-1917. doi: 10.1056/NEJMoa1901183

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,

unsere Praxen bleiben von Samstag, 23. Dezember 2023 bis einschließlich Montag, 1. Januar 2024 geschlossen. In dieser Zeit sind wir auch telefonisch nicht erreichbar.

In dringenden Fällen kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Notdienst unter 116 117.

Bitte beachten Sie, dass die Möglichkeit einer Rezeptbestellung bis Donnerstag, 21. Dezember 2023 besteht. Später eingehende Bestellungen werden ab Dienstag, 2. Januar 2024 bearbeitet. Dies gilt für beide Standorte.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen gesunden Jahreswechsel und freuen uns, Sie wieder im neuen Jahr empfangen zu dürfen.

Ihre Cardiopraxis
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Geänderte Öffnungszeiten - Karneval 2024

Liebe Patientinnen und Patienten,

über die Karnevalstage bleiben unsere Praxen am Rosenmontag, 12. Februar 2024 geschlossen.

Rezeptbestellungen werden wieder ab Dienstag, 13. Februar 2024 bearbeitet.

Wir wünschen Ihnen ein paar schöne und fröhliche Tage. Bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Cardiopraxis