Grundsätzlich gibt es 2 Arten von Bluthochdruck, die auch unterschiedlich behandelt werden müssen – sonst treten Nebenwirkungen auf. Beim „weißen“ Bluthochdruck ist die Durchblutung der kleinsten Blutgefäße (= Mikrozirkulation) zu eng, der Blutdruck steigt bei verringertem Blutfluss.

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Die Regulierung der Gefäße funktioniert nicht richtig, zum Beispiel durch eine Stoffwechselstörung. Der Körper bildet zu wenig Wärme im Verhältnis zur Außentemperatur und versucht, die Wärme zu halten (z. B. im Winter oder bei einer Schilddrüsenunterfunktion).

Beim „roten“ Bluthochdruck bietet sich das gegenteilige Bild: Die Mikrozirkulation ist zu weit und der Blutdruck steigt bei erhöhtem Blutfluss. Ursachen hier: Die Schließfähigkeit der Gefäße ist zum Beispiel durch Medikamente gestört, zudem bildet der Körper zu viel Wärme und versucht diese abzugeben (z.B. im Sommer oder durch eine Schilddrüsenüberfunktion).