Angina pectoris (Brustengegefühl) entsteht, wenn eine Herzkranzarterie verengt ist. Sie tritt typischerweise bei Belastung auf, wenn Herzfrequenz und/oder Blutdruck steigen. Meistens ist der Druck hinter dem Brustbein zu spüren und mit anderen Symptomen wie Luftnot verbunden, in Ruhe hört er dann wieder auf. Angina pectoris bei Koronarer Herzkrankheit ist ein spätes Symptom einer länger anhaltenden Durchblutungsstörung des Herzmuskels.

Von einer stabilen Angina pectoris spricht man, wenn die Beschwerden unverändert länger als 1 Monat vorliegen – dann sollte man regelmäßig zum Kardiologen. Von einer instabilen Angina pectoris ist die Rede, wenn andere oder neue Beschwerden in weniger als 1 Monat auftreten. Dann steigt das Herzinfarktrisiko und Betroffene sollten sich in eine Notaufnahmestation begeben.

Ein akuter Herzinfarkt liegt vor, wenn die Brustenge auch bei körperlicher Ruhe mehr als 10 Minuten anhält. In der Regel geht er mit Luftnot und/oder Unruhe, Gesichtsblässe, Kaltschweißigkeit, Übelkeit und Bewusstseinsstörung einher. Dann gilt: Sofort den Rettungswagen mit der 112 rufen!

Mehr zu: Dr. Frank-Chris Schoebel

 

 

 

 

 

 


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