Viagra-Nutzer: Aufgepasst!

Die Hauptnebenwirkung von sogenannten PDE-Hemmern wie Viagra®, Cialis® oder Levitra® sind Blutdruckabfälle. Durch ihre Adrenalin-vermittelte Aktivierung können zudem weitere Nebenwirkungen bis hin zum Herzinfarkt die Folge sein. Männer, die einen PDE-Hemmer nutzen, nehmen zur Behandlung einer Prostatavergrößerung häufig auch Alpha-Blocker ein – als hochwirksame Blutdrucksenker erhöhen diese das Risiko für Nebenwirkungen zusätzlich.

Typische Symptome sind dann Benommenheit, Bewusstseinsverlust, Herzrasen oder -stolpern, Unruhegefühl oder Druck auf der Brust. Vorbeugen kann man dem Ganzen, indem man die Medikamenteneinnahme mit der Ärztin bzw. dem Arzt abklärt. Hilfreich ist zum Beispiel die zeitversetzte Einnahme von PDE-Hemmern und Gefäß-erweiternden Medikamenten.

Mit Nitropräparaten sollten Viagra und Co dagegen niemals eingenommen werden. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 30 ml pro Kilogramm und Tag ist förderlich. Im Notfall ist schnelles Handeln gefragt: Bei Benommenheit und Unruhegefühl die Beine hochlegen, im Zweifel den Notarzt rufen!

 

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