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Dr. Stefan Dierkes
Dr. med. Stefan Dierkes besondere Expertise liegt auf der Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen mittels Herzschrittmacher und Defibrillator. Dabei kommt ihm eine 14-jährige Erfahrung in verschiedenen Kliniken zugute. Allein mehr als 15.000 EKGs hat Dr. med. Stefan Dierkes in seiner kardiologischen Laufbahn bis heute durchgeführt. Zum Profil.

Terminale Herzinsuffizienz: Herztransplantation als letzter Ausweg

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Bei einer schweren Herzschwäche, welche mit Medikamenten oder chirurgischen Eingriffen nicht mehr beherrschbar ist, kann der letzte Rettungsanker eine Herztransplantation sein. Der Bedarf an Herzen ist größer als die Spendenbereitschaft in Deutschland, im Folgenden klären wir auf.

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Herztransplantation als der letzte Rettungsanker

Bei einer terminalen Herzschwäche kann es zu einer kritischen Unterversorgung der Organe mit drohendem Multiorganversagen kommen. Trotz intensiver medikamentöser Therapie oder auch chirurgischer Eingriffe  in Abhängigkeit des Krankheitsbildes, kann eine Herztransplantation der letzte Rettungsanker sein. Das Problem ist, dass es zu wenig Organspenden im Vergleich zum Bedarf gibt.

Beispielsweise wurden 2022 358 Herzen in Deutschland transplantiert, Herzen gespendet wurden im gleichen Jahr 312. Dies zeigt ein Missverhältnis, de facto werden Organe in der Bilanz in Deutschland importiert. Die Organtransplantation ist in Deutschland über ein europäisches Netzwerk „Eurotransplant“ organisiert, an dem mehrere europäische Nachbarländer teilnehmen.

Die Spendenbereitschaft ist in europäischen Nachbarländern im Verbund Eurotransplant vergleichsweise größer als in Deutschland, die Spendenbereitschaft in Deutschland ist gering. Ein Hintergrund ist, dass die Widerspruchslösung politisch 2020 gescheitert ist. Widerspruchslösung bedeutet, dass jeder Bundesbürger aktiv widersprechen müsste, wenn er mit der Organspende nicht einverstanden ist. Nach wie vor ist es derzeit nach Scheitern der Widerspruchslösung so, dass jeder Bürger aktiv seine Zusage zur Spende leisten muss.

Dokumentation der eigenen Spendenbereitschaft

Organspendeausweise sind seit vielen Jahren bekannt. Sie sind an den üblichen städtischen Einrichtungen oder auch an größeren Krankenhäusern erhältlich.

Seit dem 18. März 2024 ist ein Onlineregister des Bundesministeriums für Medizinprodukte freigeschaltet, indem sich jeder Bundesbürger eintragen und so seine Spendenbereitschaft dokumentieren kann. Die Nutzung dieses Registers ist nicht ganz einfach, es ist eine Onlineversion des Personalausweises erforderlich. Alle weiteren Schritte finden Sie unter folgendem Link: https://organspende-register.de/erklaerendenportal/

Ab Juli 2024 sind Kliniken in der Lage auf dieses Register zuzugreifen, um eine Eintragung des Betroffenen einsehen zu können, falls dieses erfolgt ist. Diese Eintragungen sind jederzeit widerruflich, jederzeit kann eine Auswahl getroffen werden, welches Organe man im Fall bereit ist zu spenden.

Terminale Herzinsuffizienz & Spendenbereitschaft: Fazit

Die Spendenbereitschaft in Deutschland ist zu gering, insbesondere auch im Vergleich zum europäischen Ausland. Die Spendenbereitschaft kann mit dem Organspendeausweis wie seit vielen Jahren bekannt dokumentiert werden. Neu ist die Möglichkeit einer Eintragung in ein Organspenderegister des Bundesministeriums, welches in der Umsetzung und Eintragung durchaus knifflig sein kann. Wichtig ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und wünschenswert wäre eine hohe Spendenbereitschaft in unserem Land.

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