Zwei Mal jährlich wird in Deutschland die Uhr umgestellt: im Frühjahr um eine Stunde vor auf Sommerzeit, im Herbst um eine Stunde zurück auf Winterzeit. Wer den alten Rhythmus bis zuletzt beibehält und den Wechsel damit abrupt erlebt, kann unter Schlafstörungen leiden. Das Unfall- und Krankheitsrisiko ist dann erhöht, die eigene Leistungsfähigkeit zudem reduziert.

Wer sich dagegen frühzeitig langsam auf die Zeitumstellung vorbereitet, kann solche Probleme vermeiden. Wie das geht, zeigen wir Ihnen an einem Beispiel zum Wechsel auf Sommerzeit.

Angenommen wird dabei eine siebenstündige Schlafzeit von 22 Uhr bis 5 Uhr im Normalfall. Stufenweise soll folgendermaßen früher zu Bett gegangen und früher aufgestanden werden:

• Mittwoch: 21:45 Uhr zu Bett

• Donnerstag: 04:45 aufstehen und um 21:45 Uhr zu Bett

• Freitag: 04:30 Uhr aufstehen und um 21:30 Uhr zu Bett

• Samstag: 04:15 Uhr aufstehen und um 21:15 Uhr zu Bett (in dieser Nacht wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt!)

• Sonntag: 05:00 Uhr aufstehen und um 22 Uhr zu Bett

• Montag: 05:00 Uhr aufstehen

Diese Zeitintervalle können natürlich auch auf andere, individuell für Sie passendere Uhrzeiten angewendet werden – es geht hierbei lediglich um die beispielhafte Veranschaulichung der stufenweisen Anpassung.

Mehr zu: Dr. Frank-Chris Schoebel

 

 

 

 

 

 


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