Ablagerungen (Plaques) in den Herzkranzarterien sind wie Vulkane. Sie können lange Zeit ruhen, bis sie ausbrechen und großen Schaden anrichten.

Herzinfarkte entstehen meistens durch das Aufbrechen eines solchen Plaques. Wenn der Plaqueinhalt mit Blutplättchen in Kontakt kommt, formt sich ein Blutgerinnsel, das die Arterie verstopft. Begünstigt wird dies noch durch die Einlagerung von Cholesterin und Entzündung.

Zwei Medikamentengruppen können allerdings das Risiko für einen erneuten Herzinfarkt senken. Cholesterinsenkende Statine reduzieren das Sterblichkeitsrisiko zwischen 35 und 50 %, Blutplättchenhemmer wie Aspirin um etwa 25 %. Übrigens: Der letzte Ausbruch des Fujiyama (Bild) begann am 16. Dezember 1707 und dauerte 15 Tage.

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