Seekrankheit entsteht, weil die Wahrnehmung einer unbewegten Umwelt (Horizont) und des bewegten Körpers auf See in einem Missverhältnis stehen (occulo-vestibuläres mismatch).

Die Symptome reichen von Unwohlsein über Verdauungsstörungen bis hin zu Kaltschweißigkeit und Erbrechen. Jeder Mensch, auch langjährig symptomfreie Seeleute, können seekrank werden. Nach einer Anpassungsphase von ca. 48 Stunden verschwinden die Symptome in der Regel wieder.

Betroffene sollten den zentralen Teil eines Schiffs aufsuchen und die dezentralen Teile Bug und Heck mit ihren stärkeren Vertikalbewegungen meiden. Scopolamin und andere häufig verschriebene parasympathikolytische Medikamente helfen effizient bei Seekrankheit. Taucher sollten diese Medikamente jedoch nicht einnehmen, da sie zu Benommenheit führen können.

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