Vorhofflimmern ist die häufigste behandlungsbedürftige Herzrhythmus-Störung. Therapieren kann man sie zum Beispiel mit Medikamenten, sogenannten Antiarrhythmika, und in bestimmten Fällen auch mittels Katheterablation, einer speziellen Verödungstherapie. Ihr Ziel: eine elektrische Barriere zwischen Lungenvenen und linker Vorkammer herstellen.

So können die elektrischen Signale nicht mehr überspringen und das Vorhofflimmern begünstigen. Dafür wird zunächst der Ablationskatheter über die große Hohlvene und Vorkammerscheidewand vorgebracht. An der Einmündung der vier Lungenvenen ins Herz verödet die Katheterspitze einen kleinen Teil des Herzgewebes durch gezielte Abgabe von Wärme oder Kälte.

Die Erfolgsquote der Katheterablation liegt bei etwa 70 Prozent beim ersten Eingriff. Besonders Patienten mit anfallsartigem Vorhofflimmern profitieren von dieser Therapie.