AnrufOnline Termin
Dr. Frank-Chris Schoebel
Dr. Frank-Chris Schoebel
Dr. Frank-Chris Schoebel arbeitet seid 25 Jahren als Kardiologe in Düsseldorf und war über 16 Jahre Mitarbeiter in der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, davon 6 Jahre als Oberarzt.Zum Profil.

Risiko Herzinfarkt und Bluthochdruck! – Welche Lautstärke macht Ihr Herz krank?

Share on facebook
Facebook
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on email
Email
Share on telegram
Telegram

Zu hohe Lautstärke erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt

Wer sich über einen längeren Zeitraum einer kritischen Lautstärke aussetzt, gefährdet seine Herz-Kreislauf-Gesundheit. Ein zu lautes Umfeld ist vor allen Dingen ein Risiko für Herzinfarkt und Bluthochdruck. Ab einem Ausgangswert von 50 dB (Dezibel) steigt das Risiko pro 10 dB Zunahme um 6 Prozent an!

Beim Wahrnehmen von hörbarem Schall gilt es zwei Größen zu unterscheiden: Lautstärke und Lärm.

Während Lärm auch subjektiv gefärbt ist, kann man Lautstärke durch den Schalldruck objektiv genau messen. Die Messgröße für Lautstärke heißt Dezibel (dB).

Aber was heißt Lautstärke konkret?

Lautstärke ist objektiv messbar

Hier sehen Sie paar Beispiele zusammengestellt, die Ihnen die Einordnung von verschiedenen Lautstärken im Alltag erleichtert:

  • 0 Dezibel: Hörschwelle normal hörender Mensch
  • 0 bis 20 Dezibel: kaum hörbar; z. B. Flüstern oder Blätterrauschen; wird in der Regel als angenehm empfunden.
  • 20 bis 40 Dezibel: gut hörbar; z. B. Weckerticken oder Ventilator, die auch den Schlaf stören können
  • 40 bis 60 Dezibel: z. B. normales Gespräch, leises Radio; kann die Konzentration stören
  • 60 bis 80 Dezibel: z. B. lautes Gespräch, vorbeifahrendes Auto, Schreibmaschine, Rasenmäher; kann gesundheitliche Langzeitschäden verursachen
  • 80 bis 100 Dezibel: z. B. vorbeifahrende LKWs, Motorsäge; kann bei Dauerlärm zu Gehörschäden führen
  • 110 Dezibel: Schmerzgrenze; z. B. Kreissäge oder Presslufthammer

Übrigens, pro 10 Dezibel Anstieg der objektiven Lautstärke wird wird gefühlt eine Verdoppelung der Lautstärke wahrgenommen.

Akustisches Umfeld kennen lernen

Weil Lautstärke nicht nur für die langfristige Gesundheit, sondern auch für die kurzfristige Befindlichkeit, wie z.B. Stress- und Schlafverhalten wichtig ist, lohnt es sich für Sie sich diesem Alltagsphänomen zu beschäftigen.

Sie können die Lautstärke ganz einfach selbst messen. Zum Beispiel mithilfe von Apps wie etwa “dB Messgerät Pro”. Es ist hilfreich, wenn Sie Ihr persönliches akustisches Umfeld – ob auf der Arbeit oder zuhause – kennenlernen. Sie werden sich wundern, was Sie da alles herausfinden können. Und dann können Sie gegebenenfalls Maßnahmen treffen, um sich vor Lärm zu schützen.

Denn Lärmschutz ist Herz-Kreislauf-Schutz!

 

…..weiter mit “Was ist Lärm für Ihr Herz?”

 

 Cardiopraxis – Kardiologen in Düsseldorf & Meerbusch

Diese kardiologischen Fachbeiträge könnten Sie auch interessieren
vegetarier kreislauf
Autonomes Nervensystem & Emotionen
Dr. Frank-Chris Schoebel
Vegetarische Ernährung und Kreislauf

Ernähren Sie sich richtig? Gerade Menschen, die auf tierische Nahrungsmittel mehr oder weniger verzichten, haben ein erhöhtes Risiko für einen Mikronährstoffmangel. Hier erfahren Sie, wie Sie einen Mikronährstoffmangel erkennen und

Jetzt Artikel lesen »
spaziergang lunge herz
Autonomes Nervensystem & Emotionen
Dr. Stefan Dierkes
Waldspaziergang

Körperliche Aktivität und Bewegung sind gesund, das wissen wir alle. Ist ein Spaziergang im Wald besonders gesund? Wir klären auf:   Wald und Gesundheit? Bewegung und körperliche Aktivität im Wald

Jetzt Artikel lesen »
Herzstolpern durch Extrasystolen |Therapie, Ursachen und Symptome | Kardiologie
EKG
Dr. Stefan Dierkes
Herzstolpern durch Extrasystolen

Normalerweise spüren wir unseren Herzschlag nicht. Beim Herzstolpern nehmen wir Unregelmäßigkeiten wahr. Häufig bemerken wir Aussetzer, als ob ein Herzschlag fehlt. Dies verunsichert uns, der Motor stottert, es macht uns

Jetzt Artikel lesen »