Vorhofflimmern (VHF) kann unterschiedlich aussehen. Es kann zum Beispiel spontan enden, aber auch andauern. Bei letzterem Verlauf kann die sogenannte Elektrische Kardioversion Abhilfe schaffen. Dabei werden unter Kurznarkose EKG-synchronisierte Elektroschocks an den Patienten abgegeben.

Die Erfolgsquote dieser Therapie liegt bei über 95 Prozent, zudem ist sie ambulant möglich. Besteht das VHF seit mehr als 48 Stunden, werden vor der Kardioversion 3 Wochen lang blutverdünnende Mittel verabreicht oder alternativ Blutgerinnsel durch ein spezielles Ultraschallverfahren ausgeschlossen. Wenn das VHF schon seit über einem Jahr auftritt, ist die Kardioversion in der Regel leider nicht mehr erfolgreich.

Nach dem Eingriff erhält der Patient mindestens für weitere 4 Wochen blutverdünnende Mittel und eine individuelle Therapie, um neues Vorhofflimmern zu vermeiden.

Erfolgreiche elektrische Kardioversion:

 

Mehr zu: Dr. Stefan Dierkes

 

 

 

 

 

 


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