Langstreckenflugzeuge nutzen eine Reiseflughöhe von etwa 10.000 Metern. Ohne technische Hilfsmittel ist diese Höhe aufgrund von niedriger Temperatur und Luftdruck mit dem menschlichen Leben nicht vereinbar.

Deswegen wird der Luftdruck in der Flugkabine technisch auf ein Niveau von 2.000 bis 3.000 Metern angepasst. Da der Luftdruck trotzdem niedriger ist als am Boden, dehnen sich Gase um 28 bis zu 46 Prozent aus (Boyle´sches Gesetz). Diese Ausdehnung kann in körperlichen Hohlräumen von Passagieren zu Unpässlichkeit oder gar zu Schmerzen führen. Besonders gefährdet sind die Nasennebenhöhlen, die Mittelohren, ein behandelter Zahn mit Lufteinschluss oder der Darm.

Gasausdehnung im Flugzeug kann auch für Menschen mit Herzerkrankungen auf Flügen zu Stress führen. Wer bekannte Probleme in diesen Bereichen hat, sollte daher vor Reiseantritt mit einer Ärztin bzw. einem Arzt über mögliche Hilfsmittel sprechen.

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