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Dr. Stefan Dierkes
Dr. Stefan Dierkes
Dr. med. Stefan Dierkes besondere Expertise liegt auf der Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen mittels Herzschrittmacher und Defibrillator. Dabei kommt ihm eine 14-jährige Erfahrung in verschiedenen Kliniken zugute. Allein mehr als 15.000 EKGs hat Dr. med. Stefan Dierkes in seiner kardiologischen Laufbahn bis heute durchgeführt. Zum Profil.

Dieser Harntreiber erhöht das Hautkrebs-Risiko

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Hydrochlorothiazid (HCT) ist ein harntreibendes Medikament – ein sogenanntes Diuretikum. Häufig wird es als Kombinationspräparat bei Herz-Kreislauferkrankungen eingesetzt, etwa bei Herzschwäche, Bluthochdruck und Wassereinlagerungen.

Eine große dänische Registerstudie zeigte, dass HCT unter bestimmten Voraussetzungen das Risiko für nicht-schwarzen Hautkrebs erhöhen kann. Dazu zählen das Basaliom, das in Westeuropa zwischen 30-150 von 100.000 Menschen haben, sowie das Spinaliom, das in dieser Region bei zwischen 1-34 von 100.000 Menschen vorkommt.
Gemäß der Studie steigt das Risiko für diese Krebsarten, je länger und mehr HCT eingenommen wird.

Konkret heißt das:

  • bei einer Einnahme von mehr als 50.000 mg HCT steigt das Risiko für ein Basaliom um 29 %
  • bei einer Einnahme von mehr als 200.000 mg HCT steigt es sogar um 54 %

Auf eine Menge von mehr als 50.000 mg HCT kommt zum Beispiel, wer über etwa 11 Jahre täglich eine typische HCT-Dosis (12,5 mg) einnimmt.

Zu den Risikofaktoren für nicht-schwarzen Hautkrebs zählen zudem:

  • heller Hauttyp
  • familiäre Belastung
  • hohe Sonneneinstrahlung
  • Immunsuppression

Betroffenen Personen empfehlen wir, HCT nicht eigenmächtig abzusetzen. Über alternative Präparate können Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt sprechen. Bei langjähriger Einnahme sind außerdem ein sorgfältiger Sonnenschutz und regelmäßiges Hautkrebsscreening wichtig.

 

Rote-Hand-Brief „Hydrochlorothiazid“ des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

 

 

 Cardiopraxis – Kardiologen in Düsseldorf & Meerbusch

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