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Belastungs-EKG: solides und wichtiges Diagnostik-Tool

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Das Belastungs-EKG (= Ergometrie) ist eine bedeutende Untersuchung des Herz-Kreislaufsystems. Es hilft, Herz-Kreislaufstörungen aufzudecken, die häufig bei körperlicher Belastung auftreten, zum Beispiel wenn Blutdruck, Herzfrequenz und Adrenalinspiegel ansteigen. Meistens wird diese Belastung mit einem Fahrradergometer erzeugt, manchmal auch mit einem Laufband.

Standardisiert läuft ein Belastungs-EKG so ab:

  • Beginn mit 25-50 Watt
  • Steigerung alle 2 Minuten um 25 Watt
  • definierte Abbruchkriterien
  • Erholungsphase nach Belastungsende: 5 Minuten

Folgende Parameter werden dabei gemessen bzw. beobachtet:

  • Herzfrequenz
  • Blutdruck
  • EKG
  • Symptome

Das erlaubt Aussagen zu treffen über

  • die körperliche Belastbarkeit
  • die Herzfrequenz unter Belastung
  • den Blutdruck unter Belastung
  • Herzrhythmusstörungen
  • Durchblutungsstörungen des Herzens

Eine Koronare Herzkrankheit (= Durchblutungsstörung des Herzmuskels) wird, abhängig vom Schweregrad und vom betroffenen Herzkranzgefäß, mit einer Trefferquote zwischen 50 und 80 % durch das Belastungs-EKG entdeckt. Um mehr Sicherheit zu haben, sind zur weiteren Abklärung daher meist noch weitere Untersuchungen nötig.

 

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