Panikattacken sind übersteigerte Angstreaktionen. Man befindet sich in einem Teufelskreis, denn Angst erzeugt mehr Angst. Auslöser dafür sind häufig irrational und nicht erkennbar: Zu den internen somato-psychischen Auslösern zählen zum Beispiel Schmerzen, Flüssigkeitsmangel, bestimmte Nahrung (etwa regelmäßig viel Chili), Allergien, Hormonstörungen oder Medikamente. Interne psycho-somatische Auslöser sind vor allem Angstgedanken.

Auch externe psycho-somatische Trigger gibt es: das Sehen, Hören oder Riechen angstauslösender Dinge etwa. Eine Möglichkeit, Panikattacken in den Griff zu bekommen, ist das „Aktive Dissoziieren“: Wenn man den Angstlauslöser kennt, kann man in der entsprechenden Situation aus ebendieser „heraustreten“ und sich von außen betrachten, ohne in Panik zu geraten. Das ist nicht einfach, aber erlernbar!

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