Die Verbindungsklappe zwischen linker Hauptkammer und Hauptschlagader, die sogenannte Aortenklappe, ist bei manchen Menschen undicht. Man spricht dann von Aortenklappeninsuffizienz.

Sie kann angeboren sein, aus einer Klappenentzündung resultieren oder die Folge einer geweiteten Hauptschlagader sein. Durch eine Aortenklappeninsuffizienz wird die linke Herzkammer aus zwei Richtungen gefüllt, was zu einer Vergrößerung der Herzhauptkammer und letztendlich zu einer Herzschwäche führen kann.

Diagnostiziert wird die Aortenklappeninsuffizienz entweder bei einer klinischen Untersuchung über die Herzgeräusche und über einen niedrigen diastolischen Blutdruck oder per Herzultraschall.

Behoben werden kann das Problem mit einer neuen, biologischen oder mechanischen Aortenklappe, die operativ eingesetzt wird. Bei jungen Patienten kann die undichte Aortenklappe auch rekonstruiert oder durch die eigene Pulmonalklappe ersetzt werden.

 

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