Bei der Untersuchung des Herz-Kreislaufsystems müssen alle Befunde – vom EKG über die Echokardiografie bis zum Herzkatheter – übereinstimmen, um eine Diagnose richtig zu stellen. Das Stethoskop bleibt dabei ein unverzichtbares Instrument.

Mit dem Stethoskop können insbesondere Herzklappenfehler oft sehr sicher zugeordnet werden, auch in ihrem Schweregrad. Töne und Geräusche des Herzens sind häufig atemabhängig. Übrigens ist das Stethoskop ziemlich genau: Die Trennschärfe des menschlichen Ohres beträgt zum Beispiel für die Wahrnehmung zweier Töne ca. 60 Millisekunden.

Als Kardiologe muss man wissen, was man hören kann: Das heißt, man muss die möglichen Kreislaufveränderungen auch theoretisch gelernt haben. Ein hervorragendes Buch ist dafür „Bedside Cardiology“ von Jules Constant.

 

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