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Symptome Schwindel und Benommenheit: Watte im Kopf? Wir zeigen Ihnen was zu tun ist und wann Schwindel ein Anzeichen einer Herzerkrankung ist | Cardiopraxis - Ihre Praxis für Kardiologie in Düsseldorf und Meerbusch

Symptome Benommenheit &
Schwindel: Watte im Kopf?

Benommenheit oder Schwindel: Watte im Kopf?

Benommenheit und Schwindel – fast immer eine messbare körperliche Ursache

Benommenheit oder Schwindel kennt jeder von uns. Dieses Gefühl kann bei Ihnen eine erhebliche Verunsicherung und nicht selten die Angst zur Folge dass Sie die Kontrolle verlieren.

In den aller meisten Fällen liegt eine medizinisch-erklärbare und behandelbare somatische, d.h. körperliche Störung vor. Wird diese körperliche Störung nicht erklärt und behandelt, dann kann sich die Angst wie in einem Teufelskreis selbst verstärken: Aus einer in erster Linie somato-psychischen Veränderung kann sich dann eine psycho-somatische Störung entwickeln und verselbstständigen.

Unblutige Kreislaufmessung -Schlüssel zur richtigen Diagnose

In der Cardiopraxis haben wir mit über 2.200 Messungen pro Jahr umfangreiche Erfahrung mit der unblutigen Kreislaufmessung. Daher wissen wir, dass bei der Diagnose und Therapie von Benommenheit die Rolle von Herz-Kreislaufstörungen deutlich unterschätzt wird.

Benommenheit behandeln

Mit einem konsequenten wissenschaftlich-ganzheitlichen Ansatz können wir in der Cardiopraxis die körperliche Ursache für die Benommenheit erfassen. Wenn eine somatische Störung gezielt korrigiert wird, z. B im einfachsten Fall Flüssigkeitsmangel beseitigt wird, bessert sich das Befinden einer Person fast immer.  Nur sehr selten stecken psycho-somatischen Erkrankungen dahinter.

Benommenheit und Schwindel unterscheiden

Menschen orientieren sich im Raum in Bezug zur Umgebung hauptsächlich durch den Gesichtssinn über die Augen und durch das Gleichgewichtsorgan im Innenohr. Außerdem nimmt sich der Körper selbst wahr über spezielle Tastkörperchen in Muskulatur und Haut. Orientierungsstörungen im Raum sowie Bewusstseinsstörungen (ohne Bewusstseinsverlust) sind ein häufiges Symptom. Wir unterscheiden zwischen Benommenheit und Schwindel, wobei Benommenheit häufig fälschlicherweise auch als Schwindel bezeichnet wird.

Schwindel: systematische neurologische Störung

Schwindel hat eine Richtung

Beim Schwindel, im Englischen „Vertigo“, handelt es sich um eine Störung mit einer Systematik. Man unterscheidet drei Schwindel-Formen. Beim Drehschwindel dreht sich die Umgebung um Sie herum, wie auf einem Karussell. Beim Schwankschwindel schwankt die Umgebung wie auf einem Schiff. Und beim Liftschwindel haben Sie das Gefühl abzuheben, wie in einem Aufzug.

Schwindel – Innenohr häufig die Ursache

Die Ursache ist sehr häufig eine Störung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr. Zum Beispiel kann dort ein Tumor oder eine Entzündung dafür sorgen, dass Nervenimpulse nicht richtig weitergeleitet werden. Unsicherheiten in Bezug auf den umgebenden Raum können auch durch – teils vorübergehende – Sehprobleme entstehen, zum Beispiel durch eine Durchblutungsstörung des Sehnervs.Folgen können Gesichtsfeldausfälle bis hin zu Blindheit auf einem Auge oder auch Doppelbilder sein.

Die umschriebenen systematischen neurologischen Störungen diagnostizieren und behandeln HNO-Ärzte, Neurologen und/oder Augenärzte.

Benommenheit: Herz und Kreislauf sind meist die Ursache

Benommenheit – meistens Folge von Kreislaufstörungen

Die Diagnose und Therapie der Benommenheit ist dagegen eine Domäne der Herz-Kreislaufmedizin.

Bei der Benommenheit handelt es sich um eine diffuse Wahrnehmungsstörung. Im Gegensatz zum Schwindel betreffen die Störungen nicht nur eine bestimmte Gehirnstruktur, sondern das ganze Gehirn. In den allermeisten Fällen sind sie Folge einer veränderten Gehirndurchblutung.

Benommenheit – niedriger oder hoher Blutdruck

Am häufigsten ist die Kombination verringerte Blutversorgung und zu niedrigem Blutdruck. Aber auch allein ein zu hoher Blutdruck kann Benommenheit auslösen. Entsprechend ihrer Ursache sind die Symptome diffus: Man hat den Eindruck Watte im Kopf zu haben, die Umgebung wird unwirklich, man wird unsicher, es kann einem sogar kurz schwarz vor Augen werden. Man hat das Gefühl das Bewusstsein komplett zu verlieren und will sich festhalten.

Benommenheit – Auslöser finden

Wenn Sie an Benommenheit leiden, dann ist das meistens mit einem  auslösenden Ereignis verbunden, können kurz sein, aber auch länger anhalten. Zu einem kompletten Bewusstseinsverlust kommt es selten, hier liegen meistens andere Ursachen vor.

Benommenheit – meistens im Stehen

Meistens ist diese Auslösesituation mit einem angestrengten Kreislauf verbunden, bei dem Blut gegen die Schwerkraft zurück zum Herzen gelangen muss. Das können zum Beispiel veränderte Körperlagen sein:  vom Liegen bzw. Sitzen in den stehenden Zustand zum Beispiel.  Aber auch nach längerem ruhigem Stehen kann das passieren.

Folglich unterscheiden wir  grundsätzlich eine „frühe“ Benommenheit unmittelbar nach dem Aufstehen und eine „späte“ Benommenheit nach mehr als 1 Minuten ruhigen Stehens bzw. langsamen Gehens. Während wir die „frühe“ Benommenheit meistens durch einen Abfall des Blutdrucks erklären können, ist die Ursache bei der „späten“ Benommenheit häufig ein verringerter Blutfluss.

Frühe Benommenheit: Druckabfall in der ersten Minute

Frühe Benommenheit – unmittelbar nach dem Aufstehen

Wenn Sie aufstehen, dann kommt es innerhalb der ersten 60 Sekunden, meistens nach ca. 20 Sekunden, zu einem deutlichen Blutdruckabfall. Unterschreitet der sog. arterielle Mitteldruck ((2x Diastole + 1xSystole)/3) den kritischen Wert von 60 mmHg, dann wird das Hirn nicht mehr richtig durchblutet und Sie merken Benommenheit. Dabei ist der Blutfluss normal bzw. hoch-normal. Ausgeglichen wird der Druckabfall, indem die Herzfrequenz steigt und sich die Arterien und Venen stärker anspannen.

Frühe Benommenheit – nur mit spezieller Diagnostik messbar

Diesen sogenannten früh-orthostatischen Druckabfall kann man mit der herkömmlichen Blutdruckmessung (Blutdruckmanschette) nicht erfassen. Dafür tritt er zu schnell und kurzzeitig auf. In der Cardiopraxis verfügen wir mit dem Finapres®-System über ein Verfahren zur unblutigen Kreislaufmessung. Damit können wir Schlagvolumen und Blutdruck von Herzschlag-zu-Herzschlag analysieren. Störungen können wir so eindeutig identifizieren und therapeutische Maßnahmen im Verlauf bewerten

Es gibt verschiedene Ursachen für eine früh-orthostatische Benommenheit. Hierzu zählen Flüssigkeitsmangel aufgrund einer zu geringen Trinkmenge. Herzschwäche, Bluthochdruck, Herzklappenschäden und Rhythmusstörungen. Gerade Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel können Benommenheit auslösen.

Späte Benommenheit: nach langem Stehen und langsamem Gehen

Späte Benommenheit – zu wenig Blut für das Herz

Längeres Stehen und auch langsames Gehen können dazu führen, dass zu viel Blut im venösen Gefäßsystem, überwiegend in Ihren Bein- und Beckenvenen zurückbleibt, kurzum „versackt“.

Folglich fehlt das Blut Ihrem Herz um es dann weiter an Lungen- und Systemkreislauf zu leiten. Das wieder hat eine Minderversorgung des Gehirns zur Folge, Benommenheit ist die Konsequenz. Dieser Effekt setzt nach mehr als einer 1 Minute ruhigen Stehens oder auch beim langsamen Gehen ein und ist für uns messbar.

Späte Benommenheit – zu geringer Blutfluss

Während die früh-orthostatische Benommenheit durch einen Abfall des Drucks bestimmt wird, ist bei der späten Benommenheit der Blutfluss die entscheidende Größe. Wenn Sie stehen, dann entsteht daher häufig das Bedürfnis sich zu bewegen, um den venösen Rückfluss über die Beinmuskelpumpe zu steigern und damit die Gesamtdurchblutung des Körpers zu verbessern.

Tritt die Benommenheit bei langsamem Gehen auf, dann kann noch eine Luftnot hinzukommen. Denn neben dem Gehirn wird dann auch die Muskulatur mit weniger Sauerstoff versorgt.

Benommenheit – mit einfachen Massnahmen behandeln

Die Ursachen der „späten” Benommenheit sind ähnlich wie bei der „frühen” Benommenheit: Auch hier spielt bei den ansonsten Herz-Kreislaufgesunden der Flüssigkeitsmangel die größte Rolle. Wir empfehlen, falls keine andere Erkrankung vorliegt, eine Trinkmenge von 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Bei Menschen mit einer Herzschwäche muss in der Regel die Medikation angepasst werden. Meistens hilft eine kontrollierte Reduktion der Beta-Blockertherapie.

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