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Cardiopraxis Compact: Informationsletter Ihrer kardiologischen Praxis in Düsseldorf und Meerbusch

Herzstolpern, zu langsamer Herzschlag, Herzrasen, Ohnmacht

Wenn Menschen mit Symptomen von Herzrhythmusstörungen zu uns in die Cardiopraxis kommen, dann sind sie häufig verunsichert, weil sich ein Gefühl eingestellt hat, welches Sie bisher noch nicht gekannt haben. Sie sind dann bisweilen sogar ängstlich, weil Sie nicht wissen, wie bedrohlich diese Situation für Sie sein kann.

Herzrhythmusstörungen können sich auf unterschiedliche Weise bei Ihnen bemerkbar machen:

• langsamer Herzschlag
• Herzstolpern
• Herzrasen
• Leistungseinschränkung
• Luftnot
• Benommenheit
• Ohnmacht

Diese Phänomene können in unterschiedlichen Körperpositionen bevorzugt vorkommen, sogar abends beim Hinlegen oder bei Belastung. Gerade Störungen des Bewusstseins können ein wichtiges Warnsignal für eine lebensbedrohliche Situation in der Zukunft sein.

Regelmäßiger Herzrhythmus, wichtig für einen leistungsfähigen Kreislauf

Das Herz als Ursprung von Herzrhythmusstörungen ist ein elektro-mechanisches System. Das bedeutet, dass auf einen elektrischen Impuls eine mechanische Pumpaktion folgt. Dabei ist das Herz eine sogenannte Druck-Saugpumpe mit 2 Vorkammern, 2 Hauptkammern und 4 Herzklappen. Letztere sorgen durch ihre Ventilfunktion dafür, dass Blut nur in eine Richtung fließt.

Druck-Saugpumpe bedeutet zum Beispiel, dass während die Hauptkammern pumpen, sich die Vorkammern füllen. Der Blutkreislauf kann nur leistungsfähig aufrechterhalten werden, wenn Ihr Herz einen geordneten normalen Herzrhythmus hat, der regelmäßig und weder zu langsam noch zu schnell ist.

Die Relevanz der Herzrhythmusstörungen reicht von harmlos bis lebensbedrohlich, je nachdem wie kritisch der Blutfluss gestört ist. Wird das Gehirn als unser Sauerstoff-empfindlichstes Organ 10 Sekunden lang nicht durchblutet, so wie zum Beispiel bei Hauptkammerflimmern, dann verlieren wir das Bewusstsein und es droht der Plötzliche Herztod.

Verschiedene Arten von Herzrhythmusstörungen

Wenn Sie zu uns in die Cardiopraxis kommen, dann denken wir an ganz verschiedene Arten von Herzrhythmusstörungen. Das Spektrum reicht hier von einfachen Fehlzündungen (Extrasystolen) bis zu komplexen Formen (z.B. Hauptkammertachykardien).

Wir unterscheiden grundsätzlich folgende Störungen:

  • Erregungsbildung
  • Sinusknoten
  • Vorhofextrasystolen
  • Vorhoftachykardien
  • Vorhofflimmern
  • Hauptkammerextrasystolen
  • Hautkammertachykardien
  • Hauptkammerflimmern

Erregungsleitung

  • Sinusknoten-Vorhofmyokard: sinuatrialer Block
  • AV-Knoten und His-Bündel: AV-Block
  • Tawara-Schenkel, Purkinje-System: Schenkelblock

Häufige Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern

Aufgrund der Häufigkeit und der Relevanz für Ihre Gesundheit müssen wir an dieser Stelle das Vorhofflimmern besonders hervorheben. Diese Herzrhythmusstörung macht sich durch einen absolut unregelmäßigen Puls bemerkbar.

Im Falle von Vorhofflimmern ist die Pumpleistung der Vorkammern gestört, was für die Kreislaufleistung insgesamt ca. 20% ausmacht. Allerdings wird das Blut in den Vorkammern nicht mehr richtig durchmischt und es steigt das Schlaganfallrisiko um das 5-fache an; das gilt auch, wenn Vorhofflimmern nur kurzzeitig auftritt.

Falls Sie bei sich den Verdacht auf Vorhofflimmern haben, dann sollten Sie kurzfristig einen Arzt aufsuchen, um ein EKG zu schreiben und gegebenenfalls weitere Maßnahmen einzuleiten.

Art und Ursachen von Herzrhythmusstörungen erkennen

Wenn Sie zu uns in die Cardiopraxis zur Abklärung von Herzrhythmusstörungen kommen, dann müssen wir im Wesentlichen folgende Fragen beantworten:

  • Welche Art von Rhythmusstörungen haben Sie?
  • Stellen Ihre Rhythmusstörungen ein gesundheitliches Risiko für Sie dar?
  • Was sind die Ursachen für die Herzrhythmusstörungen?

Zu diesem Zweck verfügen wir nicht nur über ein hohes Mass an Erfahrung, sondern auch über differenzierte diagnostische Möglichkeiten.

Standard in der Cardiopraxis

  • eingehende Befragung (z.B. Medikamente, Auslösesituationen, etc.)
  • Füllungs- und Pumpleistung, Herzklappenfunktion (Herzultraschall)
  • Ruhe-EKG
  • Belastungs-EKG

In speziellen Fällen

  • Langzeit-EKG
  • Herzfrequenzvariabilität
  • Baro-Rezeptorsensitivität
  • Event-Recorder
  • Kreislaufmessung mit Ableitung von Blutdruck UND Blutfluss in unterschiedlichen Körperlagen, mindestens in Rückenlage und im Stehen (Photoplethysmografie mit Finapres-System®)
  • 1-Kanal-EKG-Analyse (AliveCor, Apple Watch)
  • Laboruntersuchungen (Stoffwechsel)

Häufig sind Herzrhythmusstörungen nur ein Symptom einer Grunderkrankung, zum Beispiel einer Durchblutungsstörung des Herzmuskels oder einer Nebenwirkung von Medikamenten, zum Beispiel von Schilddrüsenhormonen. Daher hat die Ursachensuche bei der Abklärung von Herzrhythmusstörungen in der Cardiopraxis einen besonders hohen Stellenwert.

Zukunftsweisend - Smartphone-basierte Diagnostik zur Selbststeuerung

Herzrhythmusstörungen treten manchmal nur selten auf, so dass es schwer wird sie mit einem Ruhe-EKG in der Praxis oder auch einem Langzeit-EKG über mehrere Tage zu erfassen. Gerade in diesem Zusammenhang halten wir den gesundheitlichen Nutzen von Smartphone-basierten medizinischen Apps für einen Teil unserer Zukunft.

Wenn Sie ein Gerät zur Ableitung eines EKGs ständig bei sich tragen, dann können Sie unkompliziert das EKG per E-mail oder Textmessaging an uns weiterleiten. Wir selber arbeiten sehr erfolgreich mit 1-Kanal-EKGs, zum Beispiel von AliveCorⓇ oder AppleⓇ. Von AliveCorⓇ halten wir auch Geräte vor, die wir Ihnen im Bedarfsfall vorübergehend ausleihen.

Wir machen die alltägliche Erfahrung, dass neben einer schnellen Übermittlung von objektivierenden Messdaten solche Systeme Sie dazu befähigen mit Ihrer Gesundheit selbständiger umzugehen, was somit auch Ihre gesundheitliche Sicherheit erhöht.

Herzrhythmusstörungen - gezielte Therapie möglich

Auf der Grundlage einer differenzierten Diagnostik können wir dann die gezielte Therapie für Ihre Herzrhythmusstörungen einleiten:

  • keine Therapie erforderlich
  • neuro-vegetative Modulation (z.B. Training, Gewichtsreduktion)
  • Ausgleich von Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt
  • Medikamente
  • antibradykarde Schrittmacher (bei zu langsamem Herzschlag)
  • antitachykarde Schrittmacher (bei Kammertachykardien, drohendem Kammerflimmern)
  • Resynchronisationsschrittmacher (bei Herzschwäche und Linksschenkelblock)

Bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen streben wir in der Cardiopraxis immer eine kausale Therapie an, das heißt, wir versuchen möglichst die Ursache für Herzrhythmusstörungen zu beheben, so dass eine überflüssige Therapie nicht erforderlich ist.

Cardiopraxis - Wir stellen uns vor

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