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Herz-Kreislaufmedizin bei Frauen - Schwerpunkt Cardiopraxis

Frauen und Männer sind unterschiedlich. Das ist auch in der Herz-Kreislaufmedizin so. Prinzipiell gilt allerdings, dass bei den Herz-Kreislauferkrankungen Frauen und Männer mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede aufweisen. 

Allerdings müssen wir die Schwankungen der weiblichen Hormone im Verlauf des monatlichen weiblichen Zyklus vor der Menopause und deren Veränderungen in der Menopause berücksichtigen.

Weiblicher Zyklus – Hormone, Stoffwechsel und Kreislauf

Ihr natürlicher Ovarialzyklus wird in der 1. Hälfte, das heißt im Zeitraum zwischen dem ersten Tag Ihrer Periode und dem Eisprung durch die Wirkung von Östrogen bestimmt; in der 2. Zyklushälfte dominiert der Einfluss von Progesteron. Östrogen und Progesteron haben eine unterschiedliche Wirkung auf Ihren Kreislauf. Östrogen begünstigt eine Weitstellung der Blutgefäße, folglich nicht nur eine Zunahme der Durchblutung, sondern auch einen Blutdruckabfall, was mit Benommenheit bis hin zur Ohnmacht verbunden sein kann. Der Blutdruckabfall wird von Ihrem Körper mit einer Noradrenalin-vermittelten Stressreaktion beantwortet. Symptome können hier sein:
  • Kälteempfindlichkeit
  • Herzrasen
  • Luftnot
  • Brustdruck
  • Benommenheit
  • Ohnmachtsanfälle
Progesteron bewirkt, dass in der 2. Zyklushälfte beginnend mit dem Eisprung Ihre Körpertemperatur höher ist als in der 1. Hälfte. Der Grund dafür ist, dass das werdende Kind in der Fruchtblase von außen erwärmt werden muss. Kann Ihr Stoffwechsel die Temperatur nicht wie erforderlich anheben, dann bewirkt die Noradrenalin-vermittelte Stressreaktion über eine Engstellung der Blutgefäße eine Verringerung der Durchblutung.
  • Kälteempfindlichkeit
  • Luftnot
  • Brustdruck
  • Benommenheit
Östrogen bewirkt durch die Erhöhung der Durchblutung eine vermehrte Wärmeabgabe, Progesteron durch die Sollwertverstellung Ihrer Körpertemperatur einen erhöhten Wärmebedarf. Besteht ein Missverhältnis zu Ihrer Stoffwechselleistung, dann beantwortet Ihr Körper das mit einer Noradrenalin-vermittelte Stressreaktion zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur. Das ist der wesentliche Grund, warum Frauen mehr frieren als Männer.

Pille - Bedeutung für den Kreislauf

Ein orales Kontrazeptivum, kurz die Pille genannt, dient dazu eine Schwangerschaft zu verhindern. In der Regel enthält die Pille eine Kombination aus Östrogen und Progesteron, bei manchen nur ein Progesteron. In jedem Fall simuliert die Pille die 2. Zyklushälfte beziehungsweise eine Schwangerschaft und schafft daher ein Übergewicht an Progesteron in Ihrem Körper. Häufig erleben wir in der Cardiopraxis auch normgewichtige Frauen, die Kreislauf-bezogene Nebenwirkungen der Pille aufweisen. Hierzu zählen vor allen Dingen:
  • Benommenheit
  • Müdigkeit
  • eingeschränkte Leistungsfähigkeit
  • vermehrtes Kältegefühl
  • gelegentlich erhöhter Blutdruck
  • Bei jüngeren Frauen Ohnmachtsanfälle
Diese Symptome sind mit einem verringerten Blutfluss verbunden, was wir mit der Kreislaufmessung in der Cardiopraxis sehr gut dokumentieren können. Gerade sehr schlanke Frauen haben hier zum Teil erhebliche Beschwerden.

Menopause – Bedeutung für Herz-Kreislauferkrankungen

Während beim Mann die Abnahme des Hormons Testosteron ab ca. dem 30. Lebensjahr allmählich verläuft, sind die Hormonverschiebungen bei Frauen, und hier vor allen Dingen der Abfall des Östrogens um das 50. Lebensjahr recht plötzlich.

Gerade der Beginn der sogenannten Menopause kann durch das verringerte Östrogen mit erheblichen Symptomen verbunden sein.

  • Blutdruckschwankungen
  • Schwitzen
  • Schlafstörungen
  • körperliche und geistige Erschöpfung

Berücksichtigen müssen wir auch, dass 5-15 Jahre nach Beginn der Menopause das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, das heiß zum Beispiel für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich steigt.

Individuelle Hormonsubstitution in der Menopause

Bei Beschwerden in der Menopause empfehlen Gynäkologinnen und Gynäkologen nicht selten Hormonpräparate, die darauf ausgerichtet sind, den Östrogenmangel auszugleichen.

Wir wissen in der Cardiopraxis, dass Östrogen den Abbau von aktivierenden Neurotransmittern, wie zum Beispiel Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin verringert. Gerade wenn durch eine genetische Anlage der Abbau dieser Hormone ohnehin schon langsam beziehungsweise sogar auch wieder genetisch bedingt, die Bildung von Östrogen im Fettgewebe erhöht ist, dann können besonders folgende Symptome auftreten.

  • Innere Unruhe
  • Schlafstörungen
  • Angst
  • Panikattacken
  • Herzrhythmusstörungen

Frauen - schnelle professionelle und konsequente Diagnostik

Die Cardiopraxis verfügt über einen hohen professionellen Standard:

  • eingehende Befragung (Symptome, Zyklus, Verhütung)
  • Herzultraschall (Pumpleistung, Herzklappenfunktion)
  • Ruhe-EKG und Belastungs-EKG
  • Stress-Echokardiografie
  • Duplex-Sonografie der Halsarterien
  • Messung der Körpertemperatur
  • Kreislaufmessung (Blutdruck UND Blutfluss mittels Photoplethysmografie, Finapres-System®)
  • Laborschnell-Tests (Ausschluss Herzinfarkt, Lungenembolie)

In speziellen Fällen:

  • Lungenfunktionsuntersuchung (Spirometrie)
  • Lungenfunktion unter Belastung (Spiroergometrie)
  • Herzkatheteruntersuchung
  • Laboruntersuchungen (Genvarianten für Abbau von Stresshormonen und Sexualhormonen)

Ist eine bedrohliche Erkrankung ausgeschlossen, dann können wir uns ganz gezielt den individuellen Ursachen für Ihren Brustdruck widmen. Während Brustdruck in Ermangelung von objektiven Befunden üblicherweise meistens als psychosomatisch eingestuft wird, können wir Ihnen in der Cardiopraxis aufgrund von Erfahrung und differenzierenden wissenschaftlichen Messmethoden besser weiterhelfen. Häufig finden wir dann doch somatische, das heißt körperliche Ursachen für das Brustengegefühl.

Hier sind es dann somato-psychische Aktivierungszustände, die auch mit innerer Unruhe verbunden sein können, die zu Druck oder Ziehen in der Brust führen. Aber auch ein herabgesetzter Stoffwechsel mit einem hohen Gefäßwiderstand kann ein Engegefühl im Brustbereich bewirken. Diese werden Störungen werden gerade mit Hilfe der Kreislaufmessung, einem Alleinstellungsmerkmal der Cardiopraxis, sehr gut erfassbar.

Darüber kann die genetische Analyse Ihrer Abbaugeschwindigkeit von aktivierenden Neurotransmittern (Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin, Glutamat) wertvolle Hinweise auf den individuellen Stoffwechsel Ihrer Stresshormone geben, was wiederum eine individuelle Therapie ermöglicht.

Cardiopraxis – individuelle Therapie für eine optimale Leistungsfähigkeit

In der Cardiopraxis beherrschen wir aufgrund unserer Erfahrung die optimale Behandlung von Koronarer Herzkrankheit und Herzklappenerkrankungen, eischließlich Herzkatheterdiagnostk und -therapie.

Sind invasive Maßnahmen, wie zum Beispiel ein Stent oder ein Klappenersatz aktuell nicht erforderlich, dann bringen wir die medikamentöse Einstellung in ein optimales Gleichgewicht, so dass Sie mit möglichst wenigen Medikamenten einen optimalen Nutzen haben, ohne dass Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit und Symptome, wie zum Beispiel Brustenge auftreten.

Sind medikamentöse Maßnahmen erforderlich, dann sind sie meistens nur vorübergehend notwendig.

Wichtig ist uns in der Cardiopraxis, dass Sie ein Verständnis für die Ursachen Ihrer Symptome entwickeln. Das hilft Ihnen nicht nur die Ursachen, sondern auch die gesundheitliche Relevanz zu verstehen. So erreichen wir das gemeinsame Ziel für Sie

Cardiopraxis - Wir stellen uns vor

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