Im Winter sind die Tage kürzer, es herrscht mehr Dunkelheit. Die Extreme der Lichtexposition durch Tageslicht werden dadurch deutlich, dass der minimale Dunkelheit im Sommer mit 8,5 Stunden im Winter 16 Stunden der maximalen Dunkelheit gegenüberstehen. Die Innere Uhr muss sich an diese zwar graduelle, aber doch drastische Umstellung anpassen. Dadurch können saisonale depressive Verstimmungen auftreten.

Günstig beeinflussen kann diesen „Winterblues“ hochintensives therapeutisches Licht. Dabei handelt es sich um spezielle Lichtquellen ohne UV-Anteil, bei Weißlicht mit einem Maß von 10.000 Lux oder bei Blaulicht mit einem Maß von 200 Lux (z. B. Philips EnergyUp white/blue oder Beurer TL 30 Tageslichtlampe).

Idealerweise nutzt man das therapeutische Licht morgens, z. B. am Arbeitsplatz neben dem Computer, abends dagegen sollte man es vermeiden – Schlafstörungen könnten die Folge sein. Auch sollte man nicht direkt ins Licht schauen. Ein Effekt stellt sich ein, wenn man sich der Lichtquelle täglich zwischen 30 und 60 Minuten (individuell bis 4 Std.) über einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen aussetzt.

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