Bei Sonneneinstrahlung bildet die menschliche Haut Vitamin D, was die Calciumaufnahme fördert. Calcium wiederum aktiviert die Bildung verschiedener Vitalitätshormone wie Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin und Thyroxin.

In der dunkleren Jahreszeit kann der Körper dementsprechend weniger Vitamin D bilden – was sich allgemein auf die Vitalität und Stimmung auswirkt und den Winterblues ungünstig beeinflussen kann.

Von einem regelrechten Mangel spricht man, wenn der Vitamin D-Gehalt im Körper unter 80 Prozent des unteren Grenzwertes liegt. Abhilfe in einem solchen Fall bieten Nahrungsergänzungsmittel: Betroffene Menschen unter 65 Jahre sollten 20.000 IE Vitamin D ein bis zwei Mal in der Woche zusätzlich einnehmen, Menschen über 65 Jahre eine Menge von 1.000 IE Vitamin D ein Mal täglich. Nach 4 bis 6 Wochen werden die Werte erneut überprüft. Das Ziel: 130 Prozent vom unteren Grenzwert des Vitamin D-Gehalts im Körper. In den Sommermonaten kann man dann eventuell eine Pause machen oder die Dosis reduzieren.

Bei manchen Menschen können durch die Vitaminpillen Nebenwirkungen auftreten: Durch die Stoffwechsel-Aktivierung kommt es eventuell zu Unruhe, Benommenheit oder auch zu Fallneigung bei älteren Menschen.

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