Regelmäßige Saunagänge können das Sterblichkeitsrisiko durch Herz-Kreislauferkrankungen um 22% (bei 2 – 3 Mal pro Woche) bis 63% (bei 4 – 7 Mal pro Woche) verringern.

In der Sauna sinken der Gefäßwiderstand und der Blutdruck, die Herzfrequenz dagegen steigt. Im kalten Tauchbecken steigt der Blutdruck dann wieder an. Auch Herz-Kreislaufkranke können in Absprache mit Ärztin/Arzt in die Sauna. Sie sollten allerdings exzessiv lange und heiße Saunagänge vermeiden. Abkühlen sollten sie sich zudem mit kalten Güssen, nicht im Tauchbecken.

Mehr zu: Dr. Stefan Dierkes

 

 

 

 

 

 

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Aspirin mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure ist ein sehr wertvolles Medikament, das schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend eingesetzt wird. Der Wirkstoff ist in Weidenrinde (lat. Salix) enthalten und war schon im antiken Ägypten als Heilmittel bekannt.

Aspirin sorgt dafür, dass Blutplättchen weniger verklumpen und so die Blutungszeit etwa verdoppelt wird. Dadurch können auch Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindert werden. Im Alltag kann man die verlängerte Blutungszeit durch Aspirin-Einnahme zum Beispiel beim Rasieren oder bei der Menstruation bemerken.

Vermeiden sollte man das Medikament in den letzten 7 Tagen vor einer Operation. Menschen, die Aspirin dauerhaft einnehmen, sollten zuvor eine Ärztin bzw. einen Arzt um Rat fragen.

Mehr zu: Dr. Frank-Chris Schoebel

 

 

 

 

 

 

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Das Broken-Heart-Syndrom, auch Tako-Tsubo-Syndrom genannt, kommt in über 90 % der Fälle bei Frauen vor. Auslöser ist fast immer ein starkes emotionales Ereignis, das meist mit Angst verbunden ist. Weitere Symptome sind Brustenge und Luftnot.

Im Labor und im EKG zeigen sich bei diesem Syndrom einige Anzeichen eines Herzinfarktes. Im Gegensatz zum typischen Infarkt sind die Herzkranzgefäße glattwandig und ohne strukturelle Veränderungen, wie man bei einer Herzkatheter-Untersuchung feststellen kann. Gefäßkrämpfe scheinen eine wesentliche Ursache des Broken-Heart-Syndroms zu sein. Die Herz-Funktion ist vorübergehend typisch eingeschränkt.

Nach überstandener Akutphase ist die Langzeitprognose gut. Präventiv können betroffene Menschen Techniken zur vegetativen Beruhigung (z. B. Atmung, ausreichende Trinkmenge) anwenden. Wenn akute Beschwerden auftreten: sofort 112 (Notruf) wählen!

Mehr zu: Dr. Frank-Chris Schoebel

 

 

 

 

 

 

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