Im März wird die Uhr auf Sommerzeit umgestellt: Um 2:00 Uhr stellt man sie auf 3:00 Uhr vor, dadurch ist die Nacht 1 Stunde kürzer.

Die Zeitverschiebung stört allerdings den Biorhythmus: Es kann zu Problemen beim Einschlafen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen tagsüber und mehr Adrenalin-Ausschüttung kommen. Auch Entzündungsmediatoren werden dadurch aktiviert.

In einer großen Metaanalyse konnte man zeigen, dass die Zeitverschiebung im Frühjahr das Herzinfarktrisiko um 4 bis 29 % steigert. Das gilt allerdings nicht für die Zeitumstellung im Herbst, wenn der Tag sich um 1 Stunde verlängert.

Folgende Maßnahmen können vorbeugend wirken:

  • Gehen Sie in den Tagen vor der Umstellung früher schlafen vor der Umstellung früher schlafen!
  • Machen Sie keine zu frühen Termine!
  • Gehen Sie bei Tagesmüdigkeit spazieren!
  • Fahren Sie besonders vorsichtig an den Tagen nach der Zeitumstellung!

Mehr zu: Dr. Stefan Dierkes

 

 

 

 

 

 


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