Gegen Winterblues kann ein ganz einfaches Mittel helfen: kaltes Wasser. Wenn man sich diesem „Stressor“ regelmäßig aussetzt, stärkt das die Widerstandsfähigkeit, auch gegenüber anderen Stressoren. Im Kontakt mit dem kalten Wasser schüttet der Körper Endorphine und Noradrenalin aus und das Gehirn wird kurz „reizüberflutet“.

Und so funktioniert die richtige kalte Dusche:

1. Das Wasser langsam von warm nach kalt (10 bis 15 Grad Celsius) einstellen.

2. Das Abduschen von den Füßen aufwärts beginnen, Kopf und Rücken werden zuletzt abgeduscht.

3. Mit einem Zeitfenster von 10 Sekunden beginnen, dann alle drei Tage um weitere 10 Sekunden steigern – bis zu insgesamt 180 Sekunden. Das Ganze 1 bis 2 Mal am Tag.

4. Wichtig: Ruhig und tief atmen sowie zählen.

Zusätzlich kann man sich mehrmals täglich das Gesicht mit eiskaltem Wasser abwaschen. Hartgesottene können natürlich auch ein Bad in einem freien Gewässer nehmen. Das sollten sie allerdings immer nur in Begleitung und bei guter Kenntnis des Gewässers machen und außerdem aufs Tauchen verzichten. Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen sollten zudem ihre Ärztin bzw. ihren Arzt um Rat fragen, ob die „Kaltwasser-Behandlung“ unbedenklich für sie ist.

…..weiter im Selbsthilfekurs „Winterblues“

 

Ⓒ Cardiopraxis – Kardiologen in Düsseldorf & Meerbusch