Ein wesentlicher Faktor für den „Winterblues“, eine saisonale depressive Verstimmung, ist die längere Dunkelheit: Während es am 21. Dezember in Deutschland rund 16 Stunden lang dunkel ist, sind es am 21. Juni nur etwa 8,5 Stunden. Dadurch kommt es im Winter zu einer starken Phasenverschiebung zwischen innerer, genetisch bedingter Uhr und äußerer, astronomisch bedingter Uhr.

Eine Möglichkeit, dies günstig zu beeinflussen, sind Smart Home LED-Leuchten. Sie sind nach sogenannten Äquinox-Kriterien programmiert, die von Ende September bis Ende März für ein ausgewogenes Verhältnis von Licht und Dunkelheit sorgen (ca. 12 Std. Helligkeit, 4 Std. Dämmerung, 8. Std. Dunkelheit für Schlaf).

Im Verlauf sieht das so aus: Ab 6 Uhr startet die „Dämmerung“ für ca. 30 Minuten dank aufblendendem Weißlicht mit einem geringen Blauanteil, gegen 6.30 Uhr ist dann die maximale Lichtstärke („Sonnenaufgang“) erreicht. Den Tag über scheint ein Weißlicht mit hohem Blauanteil. Von 18.45 bis 19.15 Uhr wird das Licht dann wieder langsam abgeblendet, tiefe Orange- bzw. Rottöne leiten die anschließende Nachtruhe ein.

Dieses Vorgehen wird übrigens auch mit Erfolg zunehmend auf Langstreckenflügen genutzt.

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